Leo´s unglaublich cremiger Cheese Cake
Leo´s unglaublich cremiger Cheese Cake

Leo´s unglaublich cremiger Cheese Cake

Cheese Cakes sind nicht nur in New York ein Hit – der cremigen Topfen ist eines der kulinarischen Aushängeschilder in Österreich

Ein Topfen ist ein Kas´, aber kein Schmarr´n

Der österreichische Topfen und der deutsche Quark bedeuten als Schimpfwort dasselbe.

Die Lebensmittel sind aber ganz und gar kein Schmarr´n !

Wenn wir abfällig von einem Topfen sprechen in unseren Breitengraden, ist das für mich ein Kas :-). Also, ein Schmarren. Wenn wir unsere deutschen Freunde hören, dass eine Aussage ein Quark sei, ist dies auch nicht gerade ein Kompliment für das Gesagte. Topfen und Quark sind dasselbe, für den Österreicher wie für den Deutschen. Wir meinen damit im übertragenen Sinne, dass wir die Aussage für unwahr und darüber hinaus für dumm halten. Warum wir dieses über die Grenzen hinweg himmlische, geschmeidige weißen Lebensmittel, das leicht milchsauer schmeckt und viel Wasser enthält, als Schimpfwort für dumm Dahergeredetes verwenden, kann ich mir nicht erklären. Denn ich liebe diese weiße Eiweiß-Wolke !

Auch unsere Nachbarfreunde im Süden haben herrlichen Topfen: als Ricotta, Mascarpone und Mozzarella kennen und lieben wir die italienischen Quarkvarianten.

Ja, ich liebe den Topfen seit meiner frühesten Kindheit. Er ist so unglaublich vielseitig und macht gerade Süßspeisen so herrlich milchsauer. Ich war glücklich, wenn meine Mama wieder einmal, selten genug für mich, Topfenpalatschinken machte. Das ist Seligkeit für den Bauch. Ein traditionelles österreichisches Gericht, das ich bis heute liebe und immer noch viel zu selten bekomme.


Wie entsteht denn Topfen ?

Milch ist die Basis für den Topfen, der dann sozusagen „geimpft“ wird mit Milchsäurekulturen. Es gibt einige Herstellungsarten, üblich ist heute das Zentrifugieren, wodurch die eingedickte Milch von der entstandenen Molke getrennt wird. Zum Schluss wird Fett zugegeben, von Magertopfen mit 2 % über 10 %, 20 % bis hinauf zur Doppelrahmstufe bis 85 % Fettgehalt.


Fünf GSUNDE Fakten über Topfen

  • ist eine wertvolle Eiweiß-Quelle
  • die uns vor Stress schützt und Energie liefert
  • das Milchfett darin ist leicht verdaulich und bekömmlich
  • der Milchzucker stärkt die Darmflora
  • er ist ein gutes Hausmittel gegen Halsschmerzen

Was ist GSUNDes drin im Topfen ?

  • Vitamin A und Betacarotin für die Sehkraft, Atemwege und Immunkraft
  • Alle B-Vitamine für starke Nerven
  • Vitamin E für Vitalität
  • Vitamin D (hilft dem Calcium) für die Knochen
  • Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und Mangan

Zutaten für Leo´s unglaublich cremige Topfentorte:

Für den Tortenboden:

150-200 g Kekse (meine liebste Wahl sind Biskotten von Schär, die sind luftig und „saufen“ sich herrlich mit der Butter an)

100 g Butter

Biskotten – auch eine Kindheitserinnerung

Für den Belag:

200 g Erythrit (z.B Bio-Süße)

3 Esslöffel Maizena

600 g Magertopfen (am liebsten greife ich zum laktosefreien „Free“ bei Spar)

200 g Speisetopfen 10 % Fett

1 Ei

2 Esslöffel Zitronensaft

Für den Guss:

250 g Sauerrahm (ich nehme am liebsten den laktosefreien von „Free“ bei Spar)

2 Esslöffel Erythrit (z.B. Bio-Süße)

1 Packerl Vanillezucker

1 Teelöffel Zitronensaft

Topfen und Sauerrahm gibt es auch laktosefrei. Damit es für jeden bekömmlich ist !

Meine Lieblingsform ist von Kaiser vom Lögl und hat eine Spezialbeschichtung, einen Emaille-Boden und 20 cm Durchmesser

So mixen wir alles zusammen

Die Biskotten zerbröseln, mit der flüssigen Butter zusammenrühren und den pastösen Mix auf den Boden der Backform drücken. Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen 5 – 10 Minuten backen, dann herausstellen.

Wir verrühren den Zucker mit der Stärke, dem Topfen und dem Magertopfen. Dann geben wir das Ei und den Zitronensaft dazu und verrühren alles zu einem schönen, glatten Teig. Entscheidend ist, dass wir das händisch machen, nicht mit Rühr- oder anderen Geräten ;-), sondern langsam von Hand, das ist ganz wichtig.

Weich und cremig kommt der Belag auf den Tortenboden und wird sanft verstrichen

Diesen Teig streichen wir auf den vorgebackenen Boden und schieben die Mischung für weitere 45 Minuten ins Rohr. Wenn der Rand leicht braun ist, dann können wir den Kuchen herausnehmen.

In der Zwischenzeit verrühren wir die Zutaten für den Guss miteinander, streichen diesen auf den Kuchen und backen das Ganze nochmals für etwa fünf Minuten.

Am besten schmeckt er, wenn wir ihn über Nacht auskühlen lassen. Ich mag ihn dann zimmerwarm, als Frühstück, zwischendurch oder gleich nach dem Training für meine persönliche Eiweißquelle plus Kindheitserinnerung. Das ist Wellness für Körper, Geist und Bauchi.

Guten Appetit und GSUNDen Genuß mit Eurem milchweiß-wolkenweich süßen Topfentraum wünscht Euch Eure „Leo Coach“

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschafterin, Trainerin & Coach


Für Text und Bilder verantwortlich: Mag. Waltraud Leobacher


Bibliographie

Quark (Milchprodukt) – Wikipedia, 26.05.2021

P.S. Das Kalorien-Zählen praktiziere ich nicht. Wen es dennoch interessiert: 100 g Magertopfen haben ca. 73 kcal, Erithryt hat 0 (in Worten:null) Kalorien. Und der Rest ist auch fast nur Luft und Liebe ! LG Eure Leo

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