Das Geheimnis der Zahl 7

Wie Ihr die Lucky Number 7 zu Eurer Glückszahl macht

Um die Zahl 7 ranken sich Mythen. 7 Jahre Glück, 7 Jahre Pech, das verflixte 7. Jahr mit der atemberaubenden Marilyn Monroe über dem Luftschacht in der 23. Straße in New York in ihrem weißen Neckholder-Kleidchen… dieses Bild entsteht ganz von selbst im Kopf.

Das verflixte 7. Jahr ist nicht nur der berühmteste Film mit Marilyn Monroe, sondern auch ein gängiger Spruch.

Was hat es mit der Bedeutung von Zahlen auf sich ?

Bei Zahlen denken wir an Buchhaltung, an Mathematik. Doch mit Zahlen können wir viel mehr bewegen als nur die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Gleichungen mit Unbekannten. Zahlen haben starke Heilkraft. In der Fachsprache heißt das Heilen mit Zahlen Numerologie.

Erinnern wir uns an die Schule und an Pythagoras. Wie war das doch noch gleich mit seinem Satz des Pythagoras ? Vielen von uns ist er noch wohlvertraut. Weniger vertraut ist uns die Information, dass dieser altgriechische Mathematiker davon überzeugt war, dass das gesamte Universum auf Zahlen, auf Schwingung und Frequenzen basiert.

Die 7 steht für Fleiß, Engagement, und für die Zielsetzung.

Auch die Bibel hält viele Bedeutungen von Zahlen bereit. Die Woche hat 7 Tage. Gott hat die Woche in 6 Tagen erschaffen, und am 7. Tage ruhte er. Das Gleichnis von Joseph mit 7 fetten und 7 mageren Jahren weist auf gute und schlechte Zeiten hin. Wenn wir etwas nicht verstehen, es uns schwer verständlich erscheint, benutzen wir gern die Redewendung vom „Buch mit den sieben Siegeln“.

Wofür steht die Zahl 7 ?

In der Numerologie steht die 7 für Logik, den Wissensdurst, den Fleiß und die Perfektion. Also passt die Sieben gut in den Herbst mit Schulbeginn, neuen beruflichen Aufgaben und neuen Projekten. Außerdem steht die 7 für die Verbindung von Himmel und Erde, welche ungeahnte Kräfte freisetzt.

Welche Themen können wir mit der Zahl 7 bearbeiten ?

Mit der 7 zu arbeiten hilft bei Themen des Alltags. Sowohl das Verständnis, als auch das Interesse an den folgenden Themen wird erhöht, und zwar nach dem Prinzip „Energy flows where the attention goes“ – also die Energie wird darauf gerichtet, wohin wir selber die Aufmerksamkeit lenken.

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Erfolg im Job und in der Schule zu haben fällt leichter, wenn wir die Lehre der Numerologie mit Bewegung verbinden.

Die Zahl 7 eignet sich besonders für die Erreichung folgender Ziele:

  • Erfolg in der Schule
  • Verständnis für logische Zusammenhänge
  • Spaß an Mathematik
  • Wissensdurst fördern
  • Fleiß erhöhen
  • Ehrgeiz neu entfachen

So gesehen, kann man die 7 als „energetisches Perpetuum mobile des Lernens“ verstehen. Nicht nur in der Schule, sondern auch im Beruf und im Privatleben können wir auf diese Weise die 7 für uns nutzen.

Wie können wir konkret die Zahl 7 für uns nutzen ?

Schritt 1: Wir treffen eine positive Aussage

Die positive Aussage heißt in der Fachsprache „Affirmation“. Das ist einfach eine Stellungnahme, die unser Leben positiv beeinflusst. Die Werbung nutzt diese Technik in Form von Slogans und Wortkreationen. Erfolgreiche Marken haben Slogans, die uns sofort einfallen. Denken wir an den berühmten Ausspruch vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama „Yes, we can!“ Das ist eine starke Affirmation. Wir können uns diese simple Technik zunutze machen, um die obigen Wirkungen der 7 am eigenen Körper zu erfahren.

Affirmation für die 7

„Verstand und Herz verschmelzen und arbeiten im Einklang.

Auf diese Weise schenken sie mir neues Wissen.“

Susanne oswald, die heilende kraft der zahlen und symbole

Schritt 2: Wir stellen uns die Aussage vor

Die Affirmation wirkt noch stärker, wenn wir uns gleichzeitig vorstellen, wie das Gewünschte eintritt – wenn wir das Gesagte also visualisieren. Stellen wir uns bei der obigen Affirmation zum Beispiel vor, dass ein Ring unseren Kopf und unser Herz umschließt. Der Ring ist das Symbol für die Vereinigung, und ebenso für das Ewig währende. Wir können bei der Visualisierung kreativ sein und die Fantasie walten lassen.

Schritt 3: Wir verkörpern die Aussage

Bereits jetzt wirkt die Zahl 7 in unser Leben. Am schnellsten und effektivsten wirkt die Affirmation allerdings, wenn wir sie im Körper verankern. Wir verkörpern also einfach den obigen Satz. Die Methode dazu heißt Embodiment – also Verkörperung. Diese wissenschaftlich vielfach bewiesene und ausgezeichnete Methode wird von erfolgreichen Coaches in ihre Sitzungen eingebaut. Damit ist der Erfolg des Erarbeiteten implementiert.

Das Embodiment ist also eine effektive Methode, um Ziele zu visualisieren und gleichzeitig im Körper zu verankern. So arbeitet der gesamte Körper auf unser gewünschtes Ziel hin. Studien beweisen, dass nicht nur die Psyche auf den Körper einwirkt, indem wir etwa unspezifische Rückenschmerzen bekommen, wenn wir lange in Sorge leben, sondern auch der Körper auf Geist und Seele Einfluss hat. Dieses Wissen können wir nutzen und ganz gezielt Haltung annehmen.

In unserem Beispiel mit der 7 und der Affirmation, dass Verstand und Herz im Einklang arbeiten, können wir das im folgenden Beispiel so verkörpern.

Embodiment für die Glückszahl 7

Wir stellen uns hüftbreit auf oder setzen uns mit aufrechtem Oberkörper hin. Dann strecken wir die Arme hoch über den Kopf und halten die Handflächen in Richtung Kopf.

Frau Hand Kopf lächeln
Aktiviere Deine Glückszahl 7 und beginne beim Kopf als Sitz unseres Verstandes.

Dann bilden wir einen Kreis mit den Händen und ziehen die Hände unterhalb des Herzens zueinander.

Frau Lachen Jeansjacke
In der zweiten Bewegung zur Aktivierung der Glückszahl 7 fokussiere das Herz.

Nun haben wir aktiv einen Kreis zwischen Herz und Hirn gezogen. Um zu betonen, dass Herz und Hirn im Einklang arbeiten, verschränken wir die Hände. Sich die Hand zu geben ist in unserer Kultur der Inbegriff von Zusammenarbeit, von Einverständnis, und von Wertschätzung.

Hände Hand geben
Sich die Hand zu geben , ist in unserer Kultur Symbol für Zusammenarbeit, für Einverständnis und Wertschätzung. Ein starker Abschluss für das Embodiment mit der Glückszahl 7.

Wenn wir beginnen, uns Ziele zu setzen, sind wir schon im Handeln – wir sind bereits auf dem Weg zum Erfolg. Ob wir diese Ziele alleine schaffen möchten oder uns einen Coach nehmen, ist abhängig davon, wieviel Zeit und Energie wir selber für die Erreichung des Zieles haben, und wie hoch unsere Ansprüche sind. Wichtig ist, dass uns bewusst ist, dass wir nicht nur nicht alles alleine schaffen können, sondern dies gar nicht müssen. Schließlich würden wir uns einen Weisheitszahn auch lieber vom Zahnarzt reißen lassen, als dies selbst zu tun, oder ?

Sieben L Frau Lachen
Auf dem Weg zur Zielerreichung können wir unsere Flausen im Kopf rauslassen !

Mit Fantasie zur Zielerreichung

Wir haben viele starke Werkzeuge zur Hand, um unsere Ziele zu erreichen. Die Zahl 7 steht dabei für Wissensdurst, für Fleiß und Ehrgeiz. Sie passt also perfekt zum Ziele setzen. Heute haben wir praktische Wege gelernt, um uns dem Erfolg näher zu bringen: eine selbst gewählte Affirmation, eine dazu passende Visualisierung und eine Verkörperung führen uns automatisch, sicher und schnell in Richtung unserer Ziele. Der Körper unterstützt damit unseren Geist, und so arbeiten auch diese Ebenen im Einklang, darüber freut sich

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschafterin, Trainerin & Coach


Bibliographie:

Storch, Maja (Hg.): Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen. Huber, Bern, 2006.

https://de.wikipedia.org/wiki/Satz_des_Pythagoras , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlensymbolik , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Woche#Sieben-Tage-Woche , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Buch_mit_den_sieben_Siegeln , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Affirmation , 29.09.2020

https://www.lernen.net/artikel/affirmationen-70-positive-aussagen-fuer-jeden-anlass-3065/ , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Embodiment , 29.09.2020

Bilder: Leobacher, Adobe Stock

Meditation

Ziel der Meditation ist es, in unserem Sein anzukommen und es zu spüren

Die sympathische Mattseerin Nicole Schuchter bringt Achtsamkeit in den Freiraum: mit viel Herz und Humor führt sie uns an der Hand, um den Weg zu unseren Herzen zu beschreiten

Die Meditation ist ein Nachhause-Kommen, ein liebevolles Zu-Sich-Finden. Wir beobachten uns selbst, und dabei werden uns die Muster des Alltages immer bewusster. Wenn wir unbewusst alle Vorgänge bewerten – oftmals negativ -, lernen wir beim Meditieren, nicht mehr zu werten und Situation einfach anzunehmen. Das macht ruhig, bewusst und zufrieden.

Wir lernen, das Hier und Jetzt immer deutlicher wahrzunehmen und die Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges einfach vorbeiziehen zu lassen. Und unser Herz wird sich nach und nach öffnen.

Meditation setzt die Entspannung von Körper und Verstand voraus. Übungen, diese zu erreichen, gibt es viele. An den fünf Abenden lernen und praktizieren wir (in der Gruppe, aber jeder auch für sich) je eine von Osho entwickelte Meditationstechnik, begleitet von Atem-Empfehlungen und Musik.

Was wir brauchen

  • Wohlfühl-Socken und lockere, bequeme Kleidung
  • Eine Decke zum Zudecken in den Liegephasen
  • Ein Sitzkissen oder Sitzbänkchen (wer keines hat, einfach im Vorfeld Bescheid geben)

Offene Meditations-Reihe: Termine und Inhalte

  • MI, 14. Oktober 2020, 19 Uhr: Meditation / Kundalini
  • MI, 28. Oktober 2020, 19 Uhr: 7-Stufen-Atmung
  • MI, 11. November 2020, 19 Uhr: Nadabrahma
  • MI, 25. November 2020, 19 Uhr: 4 Himmelsrichtungen

Preis

EUR 15,00 pro Abend, einzeln buchbar

GSUND CLUB-Mitglieder: freier Eintritt

10er-Block: 1 Punkt

8 Plätze werden nach Einlangen der Reservierung vergeben

Anmeldung


Text und Bild: Mag. Nicole Schuchter

Bildbearbeitung und Layout: Mag. Waltraud Leobacher

Wir freuen uns auf Euch ! GSUNDe Grüße, Nicole & Leo

Safety first beim Training

Die Gesundheit kommt an erster Stelle. Ganz sicher !

Safety first – das gilt für das Training im Studio

Dass wir uns um unsere Gesundheit am allerbesten selber kümmern, ist ja nichts Neues. Doch das Training im Jahre 2020 ist besonders wichtig. Wie ein Training zu Coronazeiten aussehen muss, damit wir uns wohlfühlen und Sicherheit spüren, das erfahrt Ihr hier.

Warum ist ein regelmäßiges Training 2020 besonders wichtig ?

Auch wenn es uns nicht bewusst sein mag: durch die ständigen, neuen Informationen über Verhaltensrichtlinien, die sich oft ändern, geraten wir in Stress. Stress ist für Körper, Geist und Seele kurzfristig leicht abzubauen und zu überwinden; auf lange Sicht gesehen geraten wir allerdings aus der Balance. Daher ist es heuer wichtiger denn je, dass wir uns um diese Balance kümmern.

Wie gelingt es uns, im Körper Harmonie zu schaffen ?

Die Balance erhält der Körper im Normalfall auf vielerlei Ebenen selber. Wir sprechen dabei in der Fachsprache von Homöostase. Das können wir als Selbstheilung bezeichnen. Dabei ist der Körper rund um die Uhr damit beschäftigt, Gewebe zu reparieren, alle Zellen mit Blut und Sauerstoff zu versorgen, Gelenke mit Eiweiß- und Zuckerverbindungen zu nähren, und so weiter. Was passiert aber, wenn wir nicht den Normalfall erleben ? Wenn wir im Dauerstress stehen, überfordert oder unterfordert sind, oder wenn eine Krisensituation länger als ein paar Wochen dauert ?

Dann müssen wir selber bewusst eingreifen, die Selbstheilung „anstupsen“ und die Balance im Körper wiederherstellen. So bleiben wir gesund.

Auf welchen Ebenen können wir selber Balance herstellen ?
  • zwischen Muskelkraft und Gelenkigkeit
  • zwischen Beweglichkeit und Stabilität
  • zwischen Ruhe und Mobilität
  • zwischen Entwicklung und Pausieren

Ein guter Trainer weiß um die Balance auf all diesen Ebenen. So ist beim Training gewährleistet, dass der Körper mit all seinen Facetten gesund bleibt.

Mit einem ausbalancierten Training ist gewährleistet, dass noch die allerkleinste Struktur, der winzigste Muskel und die kleinste Faszienstelle bewegt wird, von innen nach außen, vom kleinen zum großen, vom einfachen zum komplexen.

Mag. Waltraud Leobacher, Personal Trainer & Coach
Junge Löwe Schrei
Bild: PXFuel
Welche Vorteile hat ein ausbalanciertes Training ?
  • ein starkes Immunsystem
  • hohe Widerstandskraft
  • mentale Stärke

Dem Training sind aber durch die wichtigen Gesundheitsvorschriften auch Grenzen gesetzt. Händewaschen, Hände und Geräte desinfizieren, und vor allem Abstand halten sind die Gebote. Training von Vereinen, Instituten und Fitness-Studios, die auf Massentraining setzen, wird somit der Riegel vorgeschoben. Mehr denn je geht beim Sport die Qualität vor der Quantität.

Die Sicherheitsvorschriften werden in Premium-Studios eingehalten

Das Training mit einem Experten, mit dem Ihr Euch wohl und gut aufgehoben fühlt, der nicht nur sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, sondern die Sicherheitsmaßnahmen im Auge behält, ist für jeden von Euch empfehlenswert und ratsam. So können wir alle Aspekte der Gesundheit einbeziehen und mit gutem Gewissen trainieren.

Bild: https://www.wko.at
Wie können wir sicher trainieren ?

Wenn wir unsere Hände regelmäßig waschen, viel benutzte Geräte desinfizieren, unsere Wäsche mit Hygienespüler waschen und auf das Händeschütteln verzichten, sind wir auf einem guten Wege. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, Gruppenbildung zu vermeiden. Das bedeutet, dass wir uns mit maximal neun anderen Personen im Raum aufhalten.

Sicherheit auf der Trainingsfläche
  • eigenes Handtuch mitnehmen
  • mindestens 1 Meter Abstand halten
  • Körperkontakt mit anderen TeilnehmerInnen vermeiden
Bild: PXFuel

Die Kraft, die ein guter Personal Coach mit Euch trainiert, geht über bloßes Muskeltraining hinaus.

Was ist das Geheimnis eines erfolgreichen Trainings ?
  • Regelmäßigkeit
  • Auswahl der passenden Trainingsmethoden
  • individuelle Betreuung
  • Ziele setzen, die wir erreichen wollen und können
  • Rahmenbedingungen, die den Erfolg erleichtern
  • Eigene Rituale zur Motivation
Gemeinsam mit Freunden zu trainieren ist für viele Menschen motivierend

Wie trainieren wir mit Sicherheit am besten ?

Online-Training

Online-Workouts solltet Ihr mit Menschen durchführen, die eine professionelle Ausbildung haben – und nicht nur gute „influencer“ sind. Achtet dabei also nicht unbedingt auf die Anzahl der follower, sondern auf die Inhalte. Folgende Fragen sollt Ihr Euch stellen und beantworten:

  • Wird ein positives Körpergefühl vermittelt ?
  • Habt Ihr tatsächlich das Gefühl, Euch wird geholfen ?
  • Gibt es Alternativen bei speziellen Übungen ?
  • Wird auf die Haltung geachtet ?
  • Werden Übungen korrekt erklärt ?
Auch online braucht Ihr einen guten Trainer, den Ihr versteht, und der sein Fach versteht

Kleingruppen-Training

Ein Gruppentraining macht Spaß und verbindet. Nicht nur unter Partnern und Freunden, sondern auch mit Menschen, die Ihr noch nicht kennt. Gemeinsames Trainieren verbindet, Ihr seid fokussiert auf dieselben Ziele und könnt Euch freuen, Übungen und Stunden gemeinsam geschafft zu haben. Folgende Kennzeichen hat ein guter Trainer, eine gute Trainerin im Kleingruppen-Training. Der Trainer / die Trainerin

  • gibt gute, leicht verständliche, verbale und nonverbale Anweisungen laut und deutlich
  • achtet auf jeden einzelnen in der Gruppe und kennt die mit jedem verbundenen haltungsbezogenen Anforderungen und Wünsche
  • geht einerseits auf Eure Fragen und Wünsche ein,
  • achtet andererseits aber darauf, dass nicht eine Einzelperson im Vordergrund steht, sondern jeder gleich viel Aufmerksamkeit erhält
  • gibt Variationen von Übungen mit – sodass Ihr Euch entscheiden könnt, welche Schwierigkeitsstufe Ihr wählt
  • ist bestrebt, dass Ihr Euch weiter entwickelt und leitet dies an
  • korrigiert während der Stunde, wenn Übungen falsch gemacht werden,
  • doch nicht öfter als vier Mal
  • und hat natürlich Humor !
Das Training in der kleinen Gruppe ist nicht nur gesundheitsfördernd, sondern macht Spaß

Personal Training

Ein Personal Trainer unterstützt Euch bei Eurem Vorhaben in Richtung gesundem Lifestyle. Ihr müsst Euch vor der Entscheidung, zu wem Ihr geht, folgende Fragen selbst beantworten:

Was will ich wirklich mit dem Training erreichen?

Die Antworten sind so individuell wie Ihr. Wollt Ihr nach einer OP oder Überlastung schmerzfrei werden, eine gute Haltung bekommen, die Kilos purzeln lassen oder Euch ganz der Fitness verschreiben und ein neuer Mensch werden ? Bei der Antwort müßt Ihr ehrlich mit EUCH sein.

Wieviel Zeit will ich investieren ?

Wenn Ihr 20 Kilos verlieren möchtet, einen shredded Bauch und tolle Bizeps antrainieren wollt – dann werden zwanzig Minuten pro Woche nicht genügen.

Was ist mein Fokus beim Training ?

Ob es Kraft ist, Ihr in Richtung Functional Training gehen wollt, ob es ein Physio Gym, oder viel Stretching und Faszientraining sein soll, oder ob Ihr einfach wild drauflos tanzen wollt – für alle diese Strömungen gibt es gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer. Sucht Euch auf alle Fälle einen, der profunde Ausbildungen vorzuweisen und vor allem Erfahrung auf dem Gebiet hat.

Könnt Ihr Euch riechen ?

Und selbstverständlich ist es entscheidend, dass Ihr den Trainer, die Trainerin, mit der Ihr viel Zeit verbringt, auch leiden könnt. Sprecht Ihr dieselbe Sprache ? Damit ist nicht die Muttersprache gemeint, sondern, ob man sich gut versteht. Auch mal ohne Worte. Denn je länger Ihr trainiert, desto besser werdet Ihr – und dann komm Ihr schon mal aus der Puste beim intensiven Workout und braucht dafür keine Worte mehr !

Faszientraining ist radikal anders, macht Spaß und ist ein toller Fokus für Personal Training

FAZIT

Egal, für welches Personal Training und für welchen Trainer oder für welche Trainerin Ihr Euch auch entscheidet: Rinnen wird der Schweiß – und das gibt Euch den Glow Faktor, denn Schweiß ist besser als jedes künstliche Make-up. Er lässt Euch strahlen und macht schön von innen,

das versichert Euch aus tiefstem Herzen

Eure Leo Coach

Eure „Leo Coach“ Mag. Waltraud Leobacher bringt Euch in Form

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschaftlerin, Trainerin & Coach

Gastritis

Das Feuerwerk in Deinem Magen oder: sauer macht nicht immer lustig

Bild: piqsels + PXFuel editedbyleo

In der westlichen Welt leidet geschätzt fast die Hälfte der über 50-Jährigen an einer chronischen Gastritis. In 80-90% der Fälle ist dies die Gastritis Typ B. Häufig bemerken wir diesen Krankheitsverlauf der chronischen Entzündungen jedoch gar nicht.

Im Magen herrscht ein sehr saures Milieu. Das sauerste im ganzen Körper. Das muss so sein, weil im Magen ein großer Teil der Verdauung passiert, und durch dieses saure Klima können die Nährstoffe umgewandelt werden in den Verdauungsbrei, der dann in die weiteren Stationen – wie Dickdarm und Dünndarm – wandert. Was aber passiert, wenn´s uns zu sauer aufstößt ?

Was ist Gastritis ?

Gastritis ist eine Entzündung der Schleimhaut des Magens. Die Magenschleimhaut ist eine Schicht, die den Magen auskleidet. Diese bildet unter anderem die Magensäure. Die Magenschleimhaut schützt daher die Magenwand vor der Magensäure.

Warum erkranken wir an Gastritis ?

Im Verdauungstrakt gibt es Millionen von Bakterien, er ist eine eigene Welt, und jeder Mensch hat seine individuelle Bakterien-“Herde“. Diese heißt in der Fachsprache Darmflora. Je nachdem, was wir essen, wie wir diese Bakterien füttern, entwickelt sich diese Herde über die Jahre. Ob wir eine gute Verdauung haben, das heißt, den Nahrungsbrei leicht verstoffwechseln können, oder uns der Bauch immer wieder zwickt nach dem Essen, kann tatsächlich oft auch vererbt werden, also genetisch bedingt sein.

Geben wir unserer „Bakterien-Herde“ zum Beispiel viel Zucker, werden die Zucker liebenden Bakterien sich vermehren und nach immer mehr und mehr Zucker schreien. Das gleiche geschieht mit Hefe, was erklärt, warum der Bauch von Biertrinkern im Alter immer größer wird.

Bild: PXFuel

Umgekehrt funktioniert das Verdauungssystem natürlich genauso. Je mehr frisches, basisches, also vegetarisches, Gesundes wir dem Darm geben, desto besser und leichter arbeitet er.

Auslöser einer Gastritis

  • Stress
  • Säure bildende Nahrung und Getränke
  • Starker Konsum von Lebensmitteln, die den Magen reizen, wie Kaffee und scharfe Gewürze
  • Lebensmittelvergiftungen
  • Strahlentherapie
  • Verschlucken von Säuren oder Laugen
  • Körperliche Belastungen, z. B. Langzeit-Beatmung, Kreislaufschock, Schädel-Hirn-Trauma
  • Verbrennungen
  • sogar Leistungssport (Runner´s Stomach)

Bild: PXFuel

Nun gibt es Bakterien, die wir entweder zu wenig füttern, oder die aus anderen Gründen auf einmal verschwinden. Wenn manche Bakterien also nicht mehr ihre wichtige Arbeit tun können, kippt das saure Milieu im Magen. Jmgekehrt kann es sein, dass ein aggressives Bakterium für zu viel Säure in der Magenschleimhaut sorgt. Der Magen kann zu sauer werden, nach oben steigen, und diese Säure spüren wir. Wir sprechen dann vom übersäuerten Magen. Dieses Gefühl kann sich anfühlen wie Brennen, wie ein Druck hinter dem Brustbein, es kann sogar ausstrahlen bis ins Herz. Deswegen ist es oftmals gar nicht so einfach festzustellen, woran wir da jetzt leiden. Auch der Hausarzt kann nur durch viel gezielte Fragen feststellen, worum es sich handelt. Je genauer wir ihm antworten können, desto besser für den Arzt. Das bedeutet für uns, dass wir auch einmal für uns erspüren müssen, worum es sich eigentlich handelt.

Bild: publicdomainpictures.net

Wenn wir durch Fragen nicht mehr feststellen können, ob es sich um Gastritis handelt, kann eine Gastroskopie Abhilfe bei der Diagnose schaffen.

Wie kann eine Gastritis denn noch festgestellt werden ?

Die häufigste Art der Untersuchung ist die Gastroskopie. Bei dieser werden Gewebeproben der Magenschleimhaut entnommen und untersucht.

Welche Rolle spielt denn der Magen beim Essen ?

Hier sehen wir ein Bild, das deutlich zeigt, wohin unser Essen wandert. Nachdem es durch die Speiseröhre gerutscht ist, landet es gleich im Magen. Der Magen ist also die erste Station auf der Reise durch unser Verdauungssystem. Wie wir schon gelernt haben, herrscht hier das sauerste Klima des Körpers.

Bildquelle: Creative Commons Wikipedia

Akute oder chronische Gastritis

Bei der akuten Gastritis haben wir oftmals Bauchschmerzen, Schmerzen im Oberbauch oder einen Druck in der Magengegend. Dies geschieht, wenn wir etwa zu viel oder zu stark Säure bildende Speisen gegessen haben.

Typische Schmerzen und Symptome bei der akuten Gastritis:

  • Schmerzen, die nach dem Essen zunächst besser werden und später wieder heftig werden
  • Teerstuhl
  • Bluterbrechen
  • Anämie oder Blutarmut, verursacht durch Blutungen aus der erkrankten Magenschleimhaut

Die chronische Gastritis ist eine dauerhafte Erkrankung der Magenschleimhaut über Wochen und Monate.

Typische Schmerzen und Symptome bei der chronischen Gastritis:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • dunkel-wässriger Durchfall
  • Erbrechen

Ursachen einer chronischen Gastritis

Die häufigste Ursache ist die Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori.

  • Alkoholkonsum
  • Nikotinkonsum
  • Medikamente (wie Aspirin, nichtsteroidale Entzündungshemmer)
  • Schnelles, hektisches Essen
  • Schwere Erkrankungen
  • Verletzungen
  • Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen
  • Strahlentherapie
  • Psychische und physische Belastungen – Ärger, Aufregung, Trauer, Sorge, Depression…

Welche Arten von Gastritis gibt es ?

Je nachdem, wie die Entzündung in der Magenschleimhaut entsteht, unterscheiden wir sechs Arten dieser Krankheit:

  • Typ A – Gastritis
  • Typ B – Gastritis
  • Typ C – Gastritis
  • Typ D – Gastritis
  • Typ R – Gastritis

Die Typ A- Gastritis ist eine Autoimmunkrankheit. Das bedeutet, der eigene Körper bekämpft eine Körperregion, indem er Antikörper bildet. In diesem Fall greifen die Antikörper die Säure produzierenden Zellen der Magenschleimhaut an. Warum, ist noch nicht geklärt. Die Magenschleimhaut hat also nicht mehr genügend Zellen zur Verfügung. Dadurch sinkt der pH-Wert in dieser, und das macht den Magen noch saurer. Wir sprechen von Übersäuerung. Dadurch wiederum kann das Vitamin B12 nicht verstoffwechselt werden, und daher kann es hier zu einem Vitamin B12-Mangel kommen.

Bei der Typ B-Gastritis handelt es sich um eine Infektion durch das Bakterium Helicobacter pylori.

Bild: Wikipedia Commons, Link Von Yutaka Tsutsumi, M.D.Professor Department of Pathology Fujita Health University School of Medicine

So sieht der Helicobacter pylori aus, der in der Magenschleimhaut angesiedelt ist

Generell ist die Infektion mit diesem Bakterium mit weltweit etwa 50 % die häufigste chronische bakterielle Infektion. Bis heute ist die Übertragung des Helicobacter pylori ungeklärt. Mittels Magenspiegelung, Zwölffingerdarm-Spiegelung und neuerdings auch Atemtests kann dieses Bakterium festgestellt werden.

Um diesen Keim zu eliminieren, ist die Gabe von speziell dosierten und mit Antibiotika kombinierten Medikamenten erforderlich.

Die Typ-C-Gastritis ist eine Magenschleimhautentzündung, die durch chemische Reize verursachte worden ist, wie Schmerzmedikamente oder Gallenflüssigkeit bei Gallenrückfluss aus dem Zwölffingerdarm in den Magen. Wenn wir Patienten haben, die an der Galle operiert worden sind, ist diese Erkrankung wahrscheinlich. Auch Lebensmittelvergiftungen, Alkohol- und Nikotinkonsum begünstigen diese Erkrankung.

Die Typ D-Gastritis ist eine Erkrankung durch seltene Erreger. Sie ist unterteilt in mehrere Sonderformen, wie die Morbus-Crohn-Gastritis und die kollagene Gastritis. In diese Kategorie fällt die Gastritis nach schweren Erkrankungen und Unfällen.

Die Typ-R-Gastritis kann als Folge entstehen, wenn wir häufiges Sodbrennen haben. Diese Art der Gastritis kann schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen.

Kann eine Gastritis von selbst heilen ?

Eine Gastritis heilt in vielen Fällen ohne Schäden. Nur in seltenen Fällen kann es zu Magengeschwüren und als Komplikation eines Geschwüres zu Magenblutungen und einem Magendurchbruch oder Magenkrebs kommen.

Bild: pixabay

Wie können wir selbst eine Gastritis heilen ?

Eine akute Gastritis heilt meist von alleine und folgenlos aus, wenn wir zunächst ein bis zwei Tage fasten und dann einige Tage auf Schonkost umsteigen, wie z. B. Tee, Haferschleim und Zwieback. Des weiteren ist während der Schonkost Bettruhe empfehlenswert.

Bild: piqsels

Zusätzlich kann die Gabe von Medikamenten helfen, überschüssige Magensäure zu reduzieren oder die Gastritis auslösenden Bakterien zu vernichten.

Bild: piqsels

Die geliebte österreichische Mehlspeise am Nachmittag müssen wir im Falle von Gastritis wohl eine Weile vom Speiseplan streichen.

Was machen wir konkret mit unserem Pflegebedürftigen im Fall von Gastritis ?

  • Meiden von Alkohol, Nikotin und Kaffee
  • Bei der akuten Gastritis: Fasten, kurz Schonkost, kombiniert mit 1-2 Tagen Bettruhe
  • In Absprache mit dem behandelnden Arzt die Einnahme von Säureblockern
  • Bei Typ A – Gastritis Vitamin B12-Präparate im Bedarfsfall
  • Bei Typ B – Gastritis: Antibiotikatherapie mit Atemtest, um den Therapieerfolg zu überprüfen

Bild: piqsels

Ab ins Bett mit der Wärmflasche – eine gängige Praxis bei Bauchschmerzen


Stress ist ein wesentlicher Auslöser von Gastritis. Hier sind wir als Trainer und Coaches gefragt, zu beruhigen. Wir können beobachten und erkennen, was stresst und gemeinsam die stressende Situation analysieren. Es könnte schon helfen, sich einen Tag in der Woche home office auszuverhandeln. Wenn die Wahl auf Schonkost oder Fasten fällt, finden wir im Gespräch heraus, was gut tut. Wenn es am Nachmittag keine Mehlspeise mehr gibt, könnte ein zuckerarmes Kompott das Richtige sein,

damit uns diese Krankheit nicht mehr sauer aufstößt, das rät Euch

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher

HIER Termin für Personal Training vereinbaren


Bibliographie:

Bild Gastritis Wikipedia Magen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stomach_colon_rectum_diagram-en.svg, 20.07.2020

https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/gastritis/behandlung-einer-gastritis/ , 21.07.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Gastritis , 21.07.2020

Du hast 3 Wünsche frei

Die gute Fee aus dem Märchen – gibt es sie wirklich ?

oder: LEOS 4 SCHRITTE AUF DIE WOLKE 7

Wenn Euch jemand bittet, 3 Wünsche zu nennen – was würdet Ihr antworten ?

Stellt Euch vor, auf einmal taucht eine gute Fee auf. Sicher stellt sich jeder von uns diese ganz individuell vor. Es kann auch der Dschinni, sein, wie der Geist aus Aladin´s Wunderlampe heißt, der auf 3 x Reiben an der Lampe erscheint. Oder kennt Ihr Tinkerbell von Peter Pan ? Lieblich und reizend anzusehen, kann sie trotz ihres niedlichen Erscheinens ganz schön hart werden, wenn sie merkt, etwas läuft aus dem Ruder.

Wie immer wir uns unsere Fee, unseren Geist aus der Flasche auch vorstellen: Wünschen geht dem Handeln voraus. (Bild: PXFuel)

Jetzt steht also diese gute Fee, oder dieser gute Geist vor Euch und stellt Euch die berühmte Frage:

Wenn Du drei Wünsche frei hättest – welche wären das?“

Also überlege. Was ist Dir denn wichtig im Leben ? Was Du schon hast, brauchst Du Dir nicht zu wünschen. Das ist einmal eine ganz gute Nachricht, denn wir vergessen ganz gerne, das zu würdigen, was wir schon Gutes haben. Stimmt´s ? Ja, stimmt, brummelst Du vielleicht in Dich hinein. Tinkerbell würde Peter Pan mit ihrem kleinen Sternstäbchen schon wieder eins überziehen !

Bild: piqsels

Gut, Du hast vielleicht schon den Lieblingsmenschen an Deiner Seite. Sowieso ein Haupttreffer im Leben. Oder bist Du single, und hast Dir dafür ein schönes, selbstbestimmtes Leben geschaffen ? Damit bist Du am Puls der Zeit. Bravo. Oder vielleicht warst Du sehr krank, und freust Dich jetzt darüber, wieder gesund zu sein. Für viele ist das tatsächlich der wichtigste von allen guten Wünschen.

Über den Berg sein – das ist ein erhebendes Gefühl und ein großer Schritt Richtung Wolke 7. (Bild: piqsels)

Das Schöne ist – für jeden Wunsch, den Du Dir erfüllst, erscheint ein neuer. So bewegen wir uns immer weiter Richtung Wolke 7. Das mag etwas kitschig klingen. Ich kann es aber auch ganz wissenschaftlich formulieren: alles in der Natur unterliegt dem so genannten „Davis´ schen Gesetz“.

Was ist das Davis´sche Gesetz ?

Bildquelle:
Von Maharani303 / Dr. Robert Schleip www.somatics.de – Eigene werkeigene Kreation

Ich gebe zu, dieses Gesetz kommt aus der Humanwissenschaft. Konkret geht es um die Dehnbarkeit von Muskelfasern, von Fasziengewebe. Das ist schließlich mein Kerngeschäft. Über die Jahre habe ich jedoch festgestellt, dass mir dieses Gesetz in allen Lebenslagen hilft. Deswegen möchte ich es Euch nicht vorenthalten.

Das „Davis´ sche Gesetz“ besagt, dass wir uns immer weiter entwickeln, wenn wir uns um eine bestimmte Sache kümmern. Es ist grün gefärbt und als „optimales Training“ bezeichnet. Wir können es aber auch „den Weg zu Wolke 7“ nennen !

Nehmen wir unseren Wunsch zum Beispiel. Wenn wir diesen Wunsch hegen und pflegen, wachsen wir mit ihm. Passiert dies nicht, ist uns also nicht bewusst, was wir wollen, und leben wir so vor uns hin, verkümmert dieser Wunsch. Im Davis´ schen Gesetz heißt diese Entwicklung dann „Unterforderung“. Es ist auch möglich, zu viel Energie und Erwartungen in die Sache zu investieren. Dann ist der Druck zu hoch, wir kommen aus der Balance. Davis bezeichnet diesen Zustand als „Überforderung“.

Die Überforderung bedeutet, wir haben zu viel Druck aufgebaut. (Bild: piqsels)

Wenn wir eine Tätigkeit einfach so beibehalten, ohne zur rechten Zeit die richtigen neuen Impulse zu setzen, stagnieren wir. Im Davis-Modell heißt dies „Status Quo“, und wie wir sehen können, führt uns auch diese Entwicklung abwärts.

Was sollen wir aus dem Davis´ schen Gesetz für uns erkennen ?

Das Bild zeigt: die ideale Kurve, also der Weg zu Wolke 7, ist eine stetig, gemütlich nach oben wandernde. Kleine Fehlschläge gehören dazu. Doch wir rappeln uns auf, klopfen uns den Staub von den Schultern, und gehen weiter, Schritt für Schritt. Ab und zu, zur richtigen Zeit, geben wir neue Inputs dazu, um uns weiterzuentwickeln.
Ganz oben auf dem Gipfel, wenn wir den Aufstieg aus eigenem Antrieb geschafft haben: ein tolles Gefühl ! (Bild: piqsels)

Das ist ein abstraktes Modell. Wie sieht die Realität denn aus ?

Der Erfolgreiche hat viel mehr Niederschläge erlebt als derjenige, der es irgendwann einmal aufgegeben hat. Der Erfolgreiche ist einfach einmal öfter aufgestanden.

Hindernisse kreuzen stets unseren Weg. Je nachdem, wieviel Energie wir gerade haben, straucheln wir und bleiben einmal liegen – oder steigen gleich über dieses Hindernis hinweg. Oder einfach irgendwann. Wie gesagt, es geht nur darum, einmal öfter aufzustehen als der, der aufgegeben hat.

Hindernisse kreuzen unseren Weg. Oft fühlen wir uns selbst als Hindernis ! (Bild: piqsels)

Warum fühlen wir uns energielos ?

Energie können wir auf viele verschiedene Arten sammeln und im Körper speichern. Wenn es uns gut geht und wir viel Energie haben, brauchen wir darüber nicht einmal nachzudenken. Doch sehr oft ist es eben gerade nicht so, dass Energie im Überschuss da ist. Faktoren wie zu viel Arbeit, die falsche Arbeit, eine belastende private Situation, körperliche Beschwerden entziehen dem Körper Energie, weil wir den Fokus nun auf diese spezielle Situation richten. Also, weil wir viel von unserer vorhandenen Energie in diese Sache lenken. Oftmals so viel, dass ein Teufelskreis entsteht – und wir bei der oben erwähnten „Überforderung“ landen. Wir wissen, dass eine ständige Überforderung der Weg ins Burnout sein kann. Deswegen bekommen wir so oft Tipps, vom Gas herunterzugehen. Das bedeutet einfach, den Fokus von der speziellen Situation, die uns ärgert, traurig macht oder frustriert, wegzunehmen. Und so kommen wir zu den Tätigkeiten, die uns Energie spenden.

Wie holen wir uns diese Energie ?

Indem wir gezielt Dinge tun, die Energie spenden. Das klingt wirklich sehr platt, hat aber ebenfalls einen wissenschaftlichen Hintergrund. Wie wir im Bild oben sehen, gibt es ein kleines Bild rechts mit dem Titel „homöostatisches Remodelling“. Die so genannte Homöostase ist die automatische Arbeit des Körpers. Der Körper ist 24 Stunden im Reparaturmodus. Wenn dieser merkt, etwas ist kaputt – repariert er es.

Das Wunderwerk Körper ist also immer bestrebt, Heilung herzustellen.

Die Krankheit entsteht erst, wenn der Körper diese Heilung alleine nicht mehr hinbekommt, weil der Fokus über lange Zeit so einseitig auf etwas gerichtet war.

Homöostase heißt also nichts anderes als „Balancieren“. Tatsächlich stellt die Homöostase für den Körper sehr oft einen Drahtseilakt dar, und je mehr „Baustellen“ im Körper auftauchen, desto schwerer wird es, überall heilend zu wirken. Klingt logisch, oder ?

Nehmen wir nun den Fall, dass der Körper alleine die Balance nicht mehr schafft. Was tun?

Wie holen wir uns Lebensenergie ?

Grundsätzlich ist es gut, Dinge zu tun, die wir lieben. Allerdings sind alle diese Dinge nicht immer so gut für den Körper. Nehmen wir die Geselligkeit, das social life.

Social life – in Kombination mit Naturerlebnissen der Gipfel an Gesundheit. (Bild: piqsels)

Wir brauchen es alle, der eine mehr, der andere weniger. Oftmals ist die Geselligkeit aber mit zu viel ungesundem Essen und zu viel Alkohol verbunden. Rauchen macht die Sache auch nicht besser. Das heißt jetzt nicht, dass wir aufhören sollen, uns mit Freunden zu treffen und unser Sozialleben zu leben. Das wäre ein Schritt in die falsche Richtung, denn wir Menschen brauchen einander, und das macht unsere psychische Gesundheit zu einem Großteil aus.

Wenn wir den Körper kurzzeitig überfordern mit Essen und Trinken, also einem Zuviel von etwas, das unserem Körper nicht gut tut, dann müssen wir dem Körper auch wieder Gutes geben, an dem er gesunden kann.

Verbinden wir also die Geselligkeit mit Aktivitäten, die gesund erhalten. Seid kreativ bei der Vorstellung, was das sein könnte – Ihr findet bestimmt die für Euch richtige und stimmige Bewegung, und damit auch die Gesellschaft, die zu Euch passt.

So erhalten wir die Balance – und die Kurve geht konstant, stetig und gemütlich nach oben. In unserem Tempo. Wie wir es brauchen, jeder einzelne von uns.

Mag. Waltraud Leobacher

Hoffnung ist ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Glück. Hoffnung bedeutet, dass wir mit Vorfreude in die Zukunft schauen. Dass dies gesund und stark macht, können Studien mittlerweile beweisen.

Hoffnung wird genährt von einem Wunsch, und wenn dieser Wunsch sich mit einer Aktion verbindet, steigt die Hoffnung und die Perspektive. Eine Perspektive ergibt sich also aus Hoffnung.

4 STEPS TO HEAVEN

Oder: wie komme ich eigentlich in den Himmel ?

Schritt 4 von 4: Wieviel Zeit nehmen wir uns ? Ein Hauptteil der Arbeit liegt bereits hinter uns, nämlich, die Entscheidung, etwas in unserem Leben verändern zu wollen. Wir überlegen uns beim Schritt 4, wie oft wir uns in einer Woche, einem Monat einer bestimmten Tätigkeit zuwenden. Dabei halten wir den Ball bewusst flach. Es ist in Ordnung, am Anfang mit wenig Zeit zu beginnen, und diesen Termin mit uns selbst dafür konsequent einzuhalten. Einmal pro Woche eine halbe Stunde ? Perfekt. Aber diese sind so fix, dass wir diesen nicht kurzfristig stornieren für den Geburtstag der Oma, das Date, das langersehnte Treffen mit der Jugendfreundin oder einer Sause. Nein. Dieser Termin ist für DICH.

Wohin möchten wir uns bewegen ? Welche Bedeutung messen wir uns selber dabei bei ? (Bild: piqsels)

Und damit verbunden ist die Frage:

Schritt 3: Wie wichtig bin ICH für mich ? Diese Frage mag erst einmal komisch klingen. Natürlich ist sich jeder selbst der wichtigste, mögen wir uns denken. Andererseits habe ich selber in meiner langjährigen Arbeit als Trainer und Coach eines gesehen: das Scheitern passiert in über 90 % der Fälle beim 3. und 4. Schritt . Ja, es stimmt. Schritt 3 trennt die Spreu vom Weizen.

Denn viele, die nicht einmal die halbe Stunde für sich selber in der Woche schaffen, und stattdessen alle möglichen Ausreden haben, sind sich selbst nicht wichtig genug.

Mag. Waltraud Leobacher

Das klingt hart. Aber es ist eine Realität, die ich immer wieder sehe – und bestätigen kann.

Auch hier hilft ein Coach, ein Trainer, ein Experte Deiner Wahl. Er stärkt den Rücken und erinnert uns an die Richtung – den Wunsch auf dem Weg zu Wolke 7.

Ein Coach ist wie ein guter Freund mit einer besonderen Aufgabe: DICH zu Deinem selbst bestimmten Ziel zu bringen. (Bild: piqsels)

Schritt 2: Wie gehen wir mit Herausforderungen um ? Auf dem Weg nach Wolke 7 liegen Steine auf dem Weg. Für uns ist es wichtig zu verstehen, dass diese Steine immer da sind. Für jeden von uns. Je klarer das ist, je selbstverständlicher, desto leichter können wir diese auch aus dem Weg räumen, umgehen oder einfach in Ruhe warten und Energie sammeln, bis wir diese Hürden überwinden. Schritt 2 ist ein Punkt, bei dem Ruhe und Gelassenheit ganz zentral sind.

Schritt 1: Wie weit sind schon gekommen ? Sind wir schon da ? Nach einer Weile ist die neue Routine, die wir in Schritt 3 und 4 erarbeitet haben, zum Alltag geworden. Aus der halben Stunde pro Woche sind vielleicht zwei Stunden geworden. Das Tempo hat sich erhöht, das Ziel, die Wolke 7, ist näher gerückt. Jetzt ist Zeit, um über unsere eigene Schulter zu schauen: wo bin ich losgestartet ? Was habe ich schon erreicht ? Welche Hürden habe ich dabei genommen ? Der Coach, der Trainer, der Buddy, der Freund, der Dich begleitet, kann es sagen, denn er hat es sich gemerkt. Falls wir es einmal vergessen sollten 😉

Und jetzt ist es an der Zeit, uns auf unsere eigene Schulter zu klopfen.

Bravo – wir sind großartig !

Geschafft ! 4 Schritte in Richtung Wolke 7 sind getan. Das Glück ist da ! (Bild: piqsels)

Coach Leo´s Tipp:

Hindernisse zu überwinden fühlt sich erst dann großartig an, wenn wir es geschafft haben. Deswegen ist es ratsam und sehr schlau, für solche einen Experten mit ins Boot zu holen, der unser Lebensziel mitträgt. Dieser Partner kann uns auch in schwachen Zeiten mit seiner Expertise sanft in die richtige Richtung lenken, mit viel Gefühl und Kraft,

das rät Euch Eure

Leo

Ihr seid auf der Suche nach einem Coach, dem Ihr wirklich vertrauen könnt ? HIER seid Ihr richtig – auf dem Weg in 4 Schritten zu Wolke 7.


Text: Mag. Waltraud Leobacher, Coach und Kommunikationswissenschafterin

Bilder: piqsels

15.07.2020

Ab dem 02.06. ist das Studio wieder geöffnet

Bitte folgende Maßnahmen beim Betreten beachten:

  • Mundschutz beim Betreten des Studios
  • Hände im Eingang desinfizieren
  • Wenn möglich, schon in Trainingsbekleidung erscheinen
  • Handtuch mitbringen
  • Bitte Abstand halten
  • Nach dem Training Matte und Kleingeräte desinfizieren

Ich freue mich auf Euch alle ! GSUNDe Grüße – Eure Leo Coach

Auf einen wunderbaren Neuanfang im Freiraum-Studio Mattsee !
Bild: Birgit Probst Photographie(c)

Wohnzimmer-Workout täglich live

Täglich. Live. Im Wohnzimmer. Oder Schlafzimmer. Sogar im Bad !


Wohnzimmer-Workout:

  • Montag, Mittwoch + Freitag 10.00 – 10.50 Uhr
  • Mittwoch + Freitag 09.00 – 09.50 Uhr POWER-Workout
  • Montag – Donnerstag 19.00 – 19.50 Uhr

Was wird trainiert ?


Wie kann ich dabei sein ?

Einfach eine EMAIL senden an info@gsundhaus.net, und das Wunsch-Datum dazuschreiben. Der Zugang zu den täglichen Live-Session ist ausschließlich mit persönlicher Einladung möglich.

#gemeinsam gsund

Nach Hause kommen – zuhause trainieren.

Wir freuen uns darauf, mit Euch zu trainieren. Werdet ein Teil der Wohnzimmer Workout – Gemeinschaft !

Mag. Waltraud „Leo Coach“ Leobacher

Trainerin & Coach

Bilder: Birgit Probst Photografie (c)

Detox von der Stange

Stangensellerie – ein Booster für unser starkes Immunsystem und gsunde Schönheit.

Fastenzeit ist Smoothie-Zeit !

Der Stangensellerie ist das Star-Gemüse für ein starkes Immunsystems, zum Abnehmen und GSUND sein

Die Fastenzeit ist ideal, um Verzicht zu üben. Gleichzeitig ist diese Zeit eine ideale, um sich auf den schönen Frühling vorzubereiten – geistig, seelisch und natürlich auch körperlich.

Für Menschen mit wenig Zeit und viel Lust auf Gesundes ist eine Stangensellerie-Smoothie-Kur sehr empfehlenswert. Zugegeben, sich an den Geschmack dieses Gemüses zu gewöhnen kann etwas dauern. Anfangs noch mit Gurke mischen hilft, sich an den bitteren Geschmack zu gewöhnen. Pur wirkt das Stangengemüse dann am besten! Leider sind in der industriell verarbeiteten Nahrung die Bitterstoffe immer mehr zurückgedrängt worden. Diese sind aber wichtig für unser Immunsystem – und damit punktet dieses Gemüse; es normalisiert unser Immunsystem und spült alte, abgestorbene Zellen aus dem Körper heraus.

Die Top-Drei des Stangenselleries:

Lieferant von Vitamin A, B, C und E

Viele Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Kalium

Panthotensäure

Die zahlreichen Heilstoffe wirken vielfältig in unserem Körper

Die 6 Top-Wirkungen des Stangenselleries:

  • Senkt den Blutdruck durch die Pflanzensubstanzen Phthalide und Nitrat-Salze, die die Innenwände der Blutgefäße entspannen
  • Entgiftet, indem er Leber, Niere und Blase durchspült durch das Weitstellen der Gefäße im Lymphsystem
  • Fördert die gesunde Darmflora und schützt den Magen durch die Gerbstoffe und faserigen Ballaststoffe
  • Aktiviert unser Gehirn und beugt so Demenz und Depressionen vor: das Flavonoid Apigenin ist nicht nur krebshemmend, sondern fördert die Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen zu knüpfen
  • Senkt Cholesterin- und Blutzucker-Spiegel – die faserigen Ballaststoffe verzögern die Aufnahme von Zucker ins Blut
  • Wirkt antioxidativ, antientzündlich und kräftigend für das Herz-Kreislauf-System durch den sekundären Pflanzenstoff Phtalid und die Polysaccharide
Pret-à-céleri:-) ! Das grüne Stangengemüse ist tatsächlich ein Jungbrunnen.

Der Selleriesaft ist ein echter Jungbrunnen !

Bei einer Saftkur kann das Hautbild verbessert werden, wir verstärken zudem die Haardichte und fördern das gesunde Nägelwachstum.

Ein besonders erwähnenswerter Heilstoff ist der gelbe Pflanzenfarbstoff Apigenin. Dieser ist von Prof. Salman Hyder und seinem Team von der University of Missouri gut erforscht und wird erfolgreich eingesetzt in der Krebstherapie, denn Apigenin kann Tumore schrumpfen lassen.


Frischer Stangensellerie ist hellgelb-grün, ideal ist ein mittelgroßer, da dieser nicht so stark fasert. Frische Selleriestangen brechen leicht. Nicht länger als eine Woche zuhause lagern!

Sellerie-Saft zubereiten

Die Blätter werden nicht mitgepresst – man kann sie klein hacken, trocknen und damit wohldosiert Speisen würzen – für den bittersüßen Geschmack ! Das in der Saftpresse verbliebene Selleriepüree können wir verarbeiten zu einem Gemüsebratling, gemeinsam mit Kartoffeln, Ei, und Karotten zum Beispiel. Dazu ein frischer Salat mit Tomaten – fertig ist das gesunde Menü.

Den Tag mit einem Sellerisaft gesund und munter zu beginnen, um jugendlich-beweglich, geistig fit und vital zu sein und dem Tag strahlend entgegen zu sehen ist doch eine feine Art, in den Frühling zu gehen,

viel Spaß und Genuß wünscht Euch Eure „Leo Coach“

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschafterin, Trainerin & Coach


Für Text und Bilder verantwortlich: Mag. Waltraud Leobacher


Bibliographie

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sellerie.html, 05.03.2020

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/staudensellerie, 05.03.2020

Über die Freude, einen Menschen loszulassen

Selbstheilung funktioniert ohne unser Zutun – und mit noch besser

Regelmäßiges Training ist das offene Geheimnis des Erfolges.

Neulich mußte ich eine Kundin loslassen

Zu mir kommen Kunden, die das ganze Jahr regelmäßig trainieren. Manche beginnen ihr Training erstmals nach schweren Operationen, Krankheiten, einfach, um fit zu sein, oder bei Erschöpfungs-Zuständen. Die meisten bleiben jahrelang, und ich freue mich wirklich über jeden Besuch von meinen Kunden. Es ist eben ein Training in angenehmer, familiärer Atmosphäre.

Vor etwa drei Jahren also kam die oben erwähnte Kundin mit wenig Energie zu mir, erschöpft, leicht übergewichtig und unbeweglich. Binnen Monaten richtete sie sich bei mir auf, formte ihren Körper und erreichte somit auch ein positives mindset. Es war mir eine Freude, sie dabei zu begleiten, sie so wachsen zu sehen.

Ich wünschte ihr Glück und war im ersten Moment traurig, dass sie weg gehen würde. Dann dachte ich nach und erkannte, wie glücklich wir beide uns schätzen dürfen. Die Kundin, weil sie sich weiter entwickelt hat. Und ich, weil ich sie auf diesem Weg begleiten habe dürfen. Ja, und wenn man genau hinschaut, hat noch ein Dritter Glück: derjenige, der jetzt zu mir kommen darf, um fit zu werden.  

Der Körper bringt seine Systeme selbst in Harmonie: das ist die Homöstase.

Der perfekte Zeitpunkt zum Loslassen

Der wissenschaftliche Hintergrund dieser Entwicklung heißt Homöostase. Wir sprechen landläufig auch über die Selbstheilung des Körpers. Homöostase bedeutet, dass alle Systeme des Körpers – wie Organe, Muskeln, Faszien –sich selbst so gut wie möglich in Balance halten. Wenn wir selber nun immer wieder neue Trainingsreize setzen, geraten wir kurzfristig aus der Balance. Das System des Körpers beginnt nun verstärkt mit der Selbstheilung, und tut dies so effektiv, dass wir einen neuen Zustand erreichen: die Superkompensation. Dieser Effekt bedeutet, wir sind nach einer gewissen Belastung, die über einen Reiz hinaus geht und der anschließenden Erholungsphase für eine gewisse Zeit leistungsfähiger. Wenn wir nun den richtigen Zeitpunkt erwischen, um einen neuen Reiz zu setzen, passt sich das angesprochene System des Körpers immer wieder an und wird zunehmend leistungsfähiger, stabiler, beweglicher,… abhängig davon, welches Ziel wir anstreben.

Ein praktisches Beispiel der Superkompensation ist, bei regelmäßiger Gymnastik den Körper so in Balance zu bringen, um eines Tages den Kopfstand locker zu schaffen: alle Gelenke stehen ausbalanciert übereinander, der Geist ist entspannt und die Übung erfordert ein Minimum an Muskelkraft.

Mag. Waltraud Leobacher

Umgekehrt gilt dieser Effekt ebenso. Je weniger wir den Körper „reizen“, desto weniger kann er leisten. Und wenn wir den Reiz übertreiben, wird das System überfordert und die Superkompensation bleibt gänzlich aus.

Und daher ist die regelmäßige Beschäftigung mit einem Thema auch so wichtig: bewusst gezielte Reize zu setzen, um unser System sozusagen „hochzuschaukeln“ und uns aufzurichten, Energie zu tanken und die beste Version von uns zu werden, die wir sein können. Der Fokus ist wesentlich.

Das ist meine Jahresarbeit. Nun hat diese Arbeit auch einmal ein Ende – wenn ein Mensch entscheidet, bereit zu sein für neue, intensivere und andere Reize. So wie meine Kundin. Dann haben wir beide alles richtig gemacht und gehen gesund und munter weiter unseren Weg.

Machen wir uns also jeder auf seine Art, und auch gemeinsam, auf den Weg in ein vielversprechendes 2020 in Balance – darauf freut sich Ihre

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschafterin

Trainerin & Coach


Bibliographie

Superkompensation:

Badtke, G. (1995). Einführung. In G. Badtke (Hrsg.). Lehrbuch der Sportmedizin (3. Aufl.). (S. XXI-XXIII). Hüthig: J. A. Barth.

Hohmann, A., Lames, M. & Letzelter, M. (2003). Einführung in die Trainingswissenschaft (3. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert.

Jakowlew, N.N. (1977). Sportbiochemie. Leipzig: Barth

Homöostase:

https://www.wissen.de/was-ist-homoeostase, 16.01.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Homöostase, 16.01.2020

Reizstufenregel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Reizstufenregel, 16.01.2020

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