Gute-Laune-Essen oder: Soul Food for Good Mood

Essen gegen den Stress und mit gutem Gewissen – ein Widerspruch ?! Keineswegs !
Erfahrt hier, welche 5 Lebensmittel uns gegen Stress in Beziehungen, auf der Arbeit,
oder einfach mit der Gesamtsituation helfen. Soul food vom Feinsten !
Gute-Laune-Essen ohne schlechtes Gewissen

Vorab sei gesagt: nicht gemeint ist mit Essen gegen den Stress das wahllose In-uns-Hineinstopfen von ungesunden Snacks vor dem Fernseher oder Computer. In Stresszeiten brauchen wir im Gegenteil ganz besonders die essentiellen Nährstoffe in wertvollen Lebensmitteln, um ruhig, gelassen und heiter unseren Weg zu gehen.

Wenn die Tage besonders stressgeladen sind, steigt unser Bedarf an Energie. Das ist der Grund, warum wir gerade in angespannten Situationen wie automatisch zu Snacks wie Schokoriegel, Chips und Gebäck greifen, denn diese versorgen uns mit vielen Kalorien. Womit uns diese Snacks nicht versorgen, sind Stoffe, die wir gerade jetzt brauchen – solche, die uns tatsächlich leistungsfähiger und gegen den Stress immun machen.

Welche Nährstoffe wappnen uns gegen den Stress ?

Wie brauchen in erster Linie Vitamin B, aber auch Mineralstoffe, Eiweiß und so genannte langkettige Kohlenhydrate. Im Gegensatz dazu stehen die kurzkettigen Kohlenhydraten, die genau in den obigen Snacks vorkommen und den Blutzucker schnell ansteigen lassen.

Was passiert, wenn der Blutzucker schnell ansteigt ?

Wenn unser Blutzucker schnell ansteigt, informiert unser Körper die Muskeln und die Leber, dass sie Zucker im Blut speichern sollen. Warum macht unser Körper das ? – fragen wir uns zu Recht. Doch der Körper macht dies seit Urzeiten so, weil er merkt, dass wir in Gefahr sind. Nun sind wir zwar nicht wirklich in Gefahr, sondern einfach „nur“ gestresst. Für unseren Körper macht es aber keinen Unterschied, ob ein unangenehmes Telefonat oder ein lebensbedrohliches Raubtier uns stresst. Er muss seinen Dienst tun und tut das, indem er dafür sorgt, Reserven anzulegen, damit wir auch Kraft behalten. Also speichert er Zucker, soviel es geht. Als erstes werden die Speicher im Blut angefüllt. Sind diese aber schon voll, geht der Speichervorgang weiter – in unseren Fettzellen. Also: Kohlenhydrate sind gut. Besonders gut sind sie, wenn sie langkettig sind. Und essen sollten wir sie am besten vor einer längeren sportlichen Tätigkeit, bei der wir tatsächlich Kraft brauchen – und nicht einfach nur gute Nerven, wie bei dem anstrengenden Telefonat.

Jetzt wissen wir, warum wir langkettige Kohlenhydrate brauchen:

  • Sie werden vom Körper langsam abgebaut
  • es kommt zu keinem zusätzlichen Zuckerbedarf
  • wir bauen Kraft auf und
  • werden leistungsfähiger
  • Kohlenhydrate sorgen außerdem für eine gute Verdauung und
  • verbessern den Schlaf

Ich persönlich bevorzuge daher eine ausgewogene Ernährung mit allen Makronährstoffen. Gesunde Kohlenhydrate braucht der Körper ganz besonders in Zeiten erhöhter Anspannung.

Was sollten wir in Stress-Zeiten essen ? Welche 5 Lebensmittel helfen uns in Stresszeiten ?

Immer rein mit dem guten Zeug !

1. Haferflocken

Diese wunderbaren Flocken, die es im Handel bereits unter einem Euro zu kaufen gibt, sind herrlich etwa als warmes Frühstück mit Kuh- oder Pflanzenmilch. Was können die tollen Flocken denn alles ?

Haferflocken in Hülle und Fülle – echtes Soulfood, das noch dazu sehr günstig ist
  • Haferflocken enthalten Vitamin B1 und B3, diese
  • unterstützen den Energie-Stoffwechsel und
  • unterstützen das Nervensystem
  • das so genannte Glückshormon Serotonin wird gebildet

2. Nüsse

In unserer Speisekammer sollten sich stets genügend Walnüsse und Mandeln befinden. Diese sind die besten von allen Nüssen. Paranüsse sind im wahrsten Sinne des Wortes mit Vorsicht zu genießen, wir dürfen mit diesen sparsam umgehen, denn sie sind nicht nur besonders fetthaltig, sondern auch anfällig für Mykotoxine, Gifte aus Schimmelpilzen.

Nüsse enthalten generell Fette, allerdings handelt es sich um gesunde Fette. Wir können unseren Heißhunger nach Snacks ganz leicht austricksen, indem wir Nüsse essen. Warum ? Weil der Heißhunger nicht einer nach ungesunden Snacks ist, sondern schlicht nach Fett. Genau ! Es ist das Fett, nachdem wir lechzen. Warum also nicht gleich gesunde Fette naschen ?

Welche guten Stoffe Nüsse enthalten:

  • B-Vitamine
  • Vitamine A und E
  • Kalium
  • Kalzium
  • Eisen
  • Zink

Achtung – wenn wir die Nüsse erhitzen, verflüchtigen sich die obigen Stoffe zu einem Teil. Am besten genießen wir die kleinen Vitaminbomben roh.

3. Bananen

Sie sättigen herrlich, stärken unsere Nerven und enthalten

  • B-Vitamine
  • Magnesium
  • Kalium

4. Dunkle Schokolade

Die gute Nachricht ist – Schokolade ist erlaubt. Und zwar die dunkle, die ganz viel Kakao enthält. Je höher der Kakaoanteil, desto bitterer schmeckt diese Schokolade und ja – desto gesünder ist sie auch. Mit dieser kurbeln wir die Produktion des so genannten Glückshormons an, des Serotonins. Somit wirkt sie stimmungsaufhellend. Durch die Antioxidantien, die in der dunklen Schokolade vorhanden sind, kann der Körper Stresshormone abbauen. Also: weniger Zucker, mehr Kakao ist unsere Devise beim Schoko shoppen.

5. Leinöl

Ich bin ein großer Fan von Leinöl und gebe es gerne über meine Salate oder fertig gekochten Gerichte, denn es soll auf jeden Fall nicht zu sehr erhitzt werden und einmal die Flasche aufgemacht, innerhalb von 14 Tagen im Kühlschrank gelagert und aufgebraucht werden. Zwischendurch genehmige ich mir gern ein Kaffeelöffelchen davon pur, einfach im Vorbeigehen.

Das beste Leinöl erhalte ich übrigens vom Salzburger Ölmüller – und dies ist keine bezahlte Werbung, sondern eine Überzeugung von mir. Ich weiß um die Empfindlichkeit des Leinöls. Das Leinöl wirkt umso intensiver, je kürzer die Kühlkette ist und je frischer das Produkt ist. Und der Salzburger Ölmüller presst es selbst frisch, schreibt handschriftlich das Ablaufdatum drauf. Von der Bedeutung des Leinöls habe ich von Dr. Johanna Budwig gelernt.

Was Leinöl enthält – und was es bewirkt

Leinöl ist als Alternative zum Fischöl in Zeiten von Nachhaltigkeit und regionaler Besinnung in den Fokus gerückt. Warum ? Weil Leinöl ungesättigte Fettsäuren enthält, die antioxidativ wirken, wie die Omega 3-Fettsäure, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Diese Fettsäure enthält die Alpha-Linolensäure, und das wiederum bewirkt einen verbesserten Blutdruck und bessere Blutfettwerte. Eine Studie der Universität Jena untersuchte die Wirkung von Leinöl anstatt des traditionell empfohlenen Fischöls und kam zu dem Ergebnis, dass wir langfristig gesehen von Leinöl aufgrund des hohen Omega 3-Fettsäuren-Gehaltes ebenso profitieren. Also – statt fettreichem Fisch können wir auch Leinöl zu uns nehmen, dazu Chiasamen oder geschrotete Lein- oder Hanfsamen.

Welche Funktionen haben alle diese Vitamine und Mineralstoffe ?

  • Vitamin B: Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, B9 (Folsäure) stärkt das Herz, B3 (hautsächlich in Mandeln) hält uns wach und fit
  • Vitamin E: wirkt anti-entzündlich, immunstärkend und ist der Topp-Tipp bei Gelenkserkrankungen wir Arthritis und Arthrose. Der Zell-Alterungsprozess wird verlangsamt, es hält die Haut jung und ist besonders in Mandeln und Haselnüssen zu finden
  • Kalzium: stärkt unsere Knochen und Zähne, ist wichtig für Muskeln und Nerven und schützt vor Entzündungen
  • Kalium: wichtig für Zellen, Nerven und Muskeln; wirkt regulierend auf den Blutdruck
  • Magnesium: unterstützt Muskel-Funktionen und den Stoffwechsel

Good mood food: Ein liebevoll zubereitetes Müsli – so kann der Tag gut beginnen

Das Beste „Soul food for good mood“ ist: ein warmes Müsli mit Haferflocken und Pflanzenmilch, wie etwa Mandelmilch, dazu eine Handvoll Nüsse, Beeren und anderes Obst nach Wahl, Chiasamen, die wir vorher schon in Wasser eingeweicht haben, und einer Banane – mit etwas Kakao drübergestreut.

Mag. Waltraud Leobacher

Davon profitieren wir selbst und unsere Lieben, da wir so gute Laune und Harmonie verströmen,

darüber freut sich

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher, Kommunikationswissenschafterin & Bewegungsphilosophin

Text und Bilder: Mag. Waltraud Leobacher (c)

Bibliographie:

Informiere dich über kurzkettige und langkettige Kohlenhydrate (upfit.de), 25.01.2021.

Diese gesunden Vitamine sind in Nüssen enthalten (verival.at), 25.01.2021.

Überblick über die Funktion von Kalium im Körper – Hormon- und Stoffwechselerkrankungen – MSD Manual Ausgabe für Patienten (msdmanuals.com), 25.01.2021.

Johanna Budwig – Wikipedia, 25.01.2021

Salzburger Ölmühle – Frischgepresste, hochenergetische Bio-Speiseöle (salzburger-oelmuehle.at), 25.01.2021

Leinöl – Wikipedia, 25.01.2021.

Omega-3-Fettsäuren: Leinöl statt Fischöl? – UGB-Gesundheitsberatung, 25.01.2021.

Fischölkapseln nützen einfach nichts! (aerztezeitung.de), 25.01.2021.

Die perfekte Pandemie-Welle reiten ODER: wenn das Gehirn rebelliert

Bild: PXFuel

Am Ende des Jahres alle Monate Revue passieren zu lassen, Erfolge geistig nochmals zu genießen, Rückschläge wegzustecken und daraus die Lehre zu ziehen ist eine schöne Aktivität im Dezember. Heuer erlebe ich diese Aktivität mit gemischten Gefühlen, denn ich versuche automatisch, bei augenscheinlich negativen Ereignissen und unerwünschtem Verhalten der Mitmenschen einerseits herauszufinden, warum es so ist, und anderseits zu erkennen, ob ich irgendetwas Positives daraus für mich schließen kann. Ihr mögt jetzt denken, das einzig Positive der Pandemie ist, wenn wir negativ getestet werden. Haha – ja, das stimmt auch ! Ich setze also an: Heuer. 2020. Ja. Da muss ich wohl etwas ausholen.

So sieht es aus, wenn ich der Krise ins Auge sehe

Das Gehirn liebt Klarheit, Struktur, eine Anleitung, wie es in diesem und jenem Falle weitergeht. Genauso geht es mir beim Training und Coaching: natürlich fallen uns gewisse „how to“-Vorgehensweisen leichter, als mit einer unbekannten Problematik konfrontiert zu sein. Kommt nun also jemand mit Kreuzschmerzen, gehen sofort einige Schubladen in meinem Gehirn auf, die mögliche Ursachen anführen und Lösungswege aufzeigen. Hier könnt Ihr etwa nachlesen, was im Falle von vermeintlich eingeklemmten Ischiasnerven zu tun ist.

Aber was tut unser Gehirn denn nun im Falle der vorliegenden Pandemie ? Ich spare mir jetzt die Ursachen an dieser Stelle, das würde diesen kleinen Blog sprengen. Interessant ist es allemal.

Bild: PXFuel

Es ist genug über Verschwörungstheorien gesagt und geschrieben worden. Einer Verschwörungs-Theorie anzuhängen bedeutet für mich zweierlei: einmal, noch zu wenig Information über einen Sachverhalt zu haben, und zum zweiten, es dem Gehirn so leicht wie möglich machen zu wollen. Eine Verschwörungs-Theorie bietet also einen großen Vorteil, nämlich Klarheit. Und das Gehirn liebt Klarheit – siehe oben. Allerdings wird bei einigem Nachfragen und Durchsicht von vorliegendem Datenmaterial klar, warum diese Art der Denke „Theorie“ heißt und nicht „Verschwörungs-Praxis“: weil sie einem reflektierten Denken nicht standhält.

Was tun im vorliegenden Falle der Pandemie ?

Als Trainerin und Coach ist es mir ein großes Anliegen, bei der Zielerreichung zu unterstützen, Beschwerden zu lindern, Stärken aufzubauen, Menschen ihre Lebensbilder mit Farben ausmalen zu lassen, um diese dann mutig zu betreten. Daher ist es für Euch sicher leicht vorstellbar, wie sehr ich darunter leide, auf diese große Krankheit der Erde keinen klar erkennbaren Weg zu sehen. Das zuzugeben, hat mich auch viel Mut gekostet.

Mein Name ist Hase – aber weiß das auch mein Friseur ?! (Bild: PXFuel)

Ich sage nicht, dass wir nichts tun können. Was wir tun, sagt uns ein gesunder Menschenverstand in Kombination mit der Eigenverantwortung, mit welcher wir die Maßnahmen, die sich immer wieder ändern, auf unsere Art ausführen. Natürlich sorgen wir für uns selber. Natürlich halten wir uns gesund und meiden Menschenansammlungen. Und natürlich fasten wir in dieser Zeit besonders, und zwar nicht nur industriell stark verarbeitetes Essen, weißen Zucker und schädliche Zusatzstoffe, sondern vielmehr Informationen.

Gute Quellen wählen

Es ist schon in Ordnung, eine gute Zeitung zu lesen, das Fernsehen anzuschalten oder ein Online-News-Service zu lesen. Morgens die Zeitung zu lesen, mittags den News-Ticker zu checken und das Handy während der Arbeit auch mal wegzupacken, halte ich für einen gesunden Umgang mit den Medien. Es gibt zahlreiche hochwertige Medien, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Ich habe mir meine verlässlichen Medien-Quellen ausgesucht und empfehle Euch, dies auch zu tun. Darüber hinaus nehme ich mir schon lange vor, einen Tag lang das Handy ganz auszuschalten. Vielleicht gelingt das ja in den Weihnachtsferien. Behalten wir einfach die Nutzungsdauer im Auge. Das hält uns geistig sauber in Zeiten von einem Zuviel an Information, welche wenig Neuigkeiten und noch weniger Vielfalt bietet, und dabei viel zu selten erfreulich ist.

Wie geht es weiter ?

Ich behaupte, dass ein Großteil der Menschen zur Zeit nicht verbindlich vorhersagen kann, wie es weitergehen wird. Und hier sind wir wieder bei unserem Gehirn: das muss diese Unsicherheit, diese nebulöse Zukunft aushalten. Fünf-Jahres-Pläne ? Klar, können wir schon machen. Und vielleicht in zwei Wochen einstampfen. Urlaub für nächstes Jahr buchen ? Sicher. Schließen wir aber zur Sicherheit gleich eine Stornoversicherung ab. Schritt für Schritt nach vorne zu gehen, mit einem hohen Anteil an Selbstbestimmung, ist in diesem Jahr zu einer Herausforderung geworden.

Bild: PXFuel

Wenn unser Gehirn genervt ist

Die „back and forth“-Reise in diesem Jahr, der „einen Schritt nach vorne, zwei Schritte zurück“-Takt bindet Energien und nervt das Gehirn. Meines auf jeden Fall, denn jetzt ist die Planung dran, ein schöner Teil des Jahres. Sicherheit im nächsten Jahr ? Obsolet.

Das Gehirn liebt also Klarheit, wägt gern ab, analysiert und plant. Innerhalb von zwei Sekunden entwickelt es Hypothesen, teilt uns mit, ob wir auf „Action“ oder „Flucht“ gehen sollen, treibt uns oft sogar zu Überreaktionen. Es ist der Teil des Gehirnes, der seit Anbeginn des denkenden Menschen unsere Handlungen leitet. Dazu gibt es in meinem Blog vom inneren Schweinehund mehr nachzulesen.

Was lernen wir im Auge des Sturms ?

Was habt Ihr heuer gelernt ? Unsere Leben sind bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger auf den Kopf gestellt worden. Was ich heuer lernen durfte, ist, diese Ungewissheit auszuhalten und zu leben. Weit davon entfernt, diese zu genießen, habe ich damit umzugehen gelernt. Diese spannende Erkenntnis kann und werde ich Euch auch weitergeben.

Alles, was wir erlebt und gefühlt haben, können wir authentisch weitergeben.

Mag. Waltraud Leobacher
Sturm ? Oder doch nur starke Brise ?

Das ist der Grund, warum Ihr Euch oft nicht wohl fühlt, wenn jemand einen Vortrag hält, Euch etwas beibringen möchte – Ihr merkt ganz genau, ob der Lehrer, die Lehrerin dies auch authentisch tut.

Was ist das Fazit aus dem Covid-Jahr 2020 ?

Für mich: die Ungewissheit auszuhalten, sich selbst zu beruhigen und diese Welle zu reiten wie ein Surfer, der auch nie weiß, welche Welle nun daherkommt. So surfen wir immer erfolgreicher die nächste Welle und fühlen uns dabei immer sicherer.

Das Fazit aus 2020 ? Die Ungewissheit aushalten zu können, gelassen auf die nächste Welle zu warten und bereit zu sein, diese zu reiten wie ein Surfer, der auch nie weiß, wann die nächste Welle daherkommt und ob sie perfekt sein wird.

Mag. Waltraud Leobacher

Sich sicher zu fühlen in unsicheren Zeiten – das ist eine Expertise, die wir uns aneignen dürfen und können, damit wir auf der nächsten Welle reiten, wie immer mit mir in anmutiger, aufrechter Haltung,

das wünsche ich uns allen zum GSUND sein und GSUND bleiben,

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschafterin, Coach und Bewegungsphilosophin

Bilder: PXFuel, Mag. Waltraud Leobacher, 17.12.2020

Ist Dein System immun ?

Täglich sind wir äußeren Einflüssen ausgesetzt, die unsere Gesundheit gefährden können. Ein gesundes Immunsystem schützt vor diesen Gefahren – und Ihr könnt es Euch kinderleicht antrainieren.

Und wie immun ist DEIN System ? Finde es heraus !

Zuerst einmal möchte ich mit einem gängigen Denkfehler aufräumen: unser Immunsystem wollen wir nicht „boosten“ oder „stärken“, wie es uns die Werbung oder so genannte Experten zu versprechen versucht. Denn unser Immunsystem beginnt erst zu „boosten“, wenn im Körper eine Krankheit ausgebrochen ist.

Tagtäglich schwirren Millionen von Bakterien, Viren und Pilzen um uns herum. Nicht alle sind uns freundlich gesinnt. Wenn wir ein intaktes Immunsystem haben, funktioniert unser Abwehrsystem so: fremde oder fehlerhafte Substanzen werden unschädlich gemacht.

Ein Immunsystem besteht aus einer ganzen Zellen-„Armee“: manche eliminieren böse Substanzen, manche merken sich diese und erwarten gut vorbereitet einen neuen Angriff.

Was wir uns wünschen, ist ein gut ausbalanciertes Gleichgewicht zwischen Zellen, die sich möglicherweise selbst zerstören können, und Zellen, die die erstgenannten regulieren. Wenn die erstgenannten, die als „autoreaktiv“ bezeichnet werden, überhand nehmen, dann erkranken wir. Erkrankungen dieser Art, wenn also die Zellen sich selbst angreifen, nennen wir „Autoimmunerkrankungen„. Allergien, Heuschnupfen, Diabetes Typ I sind Beispiele.

Krebs entsteht, wenn Zellen des Immunsystems sich gegen den eigenen Körper richten – also bösartig werden. Mittels Krebsimmuntherapien sollen diese bekämpft werden.

Wenn es nun doch eine Substanz geschafft hat – nehmen wir einen Virus – sich in unserem Körper festzusetzen, geht die Selbstheilung des Körpers weiter. Diese ist jetzt abhängig davon, ob der Körper schon einmal Kontakt zu diesem Erreger gehabt hat. Wenn ja, haben wir bereits Antikörper und so genannte Gedächtniszellen, die sich sozusagen an die Ersterkrankung „erinnern“ und die bekannten Viren schneller und effizienter zu beseitigen trachten. Handelt es sich um eine Erstinfektion, erkennen Zellen der Immunabwehr typische Merkmale der Krankheitserreger. Diese können die Erreger richtiggehend fressen, und daher werden sie Fresszellen genannt. Weitere Zellen töten übrig gebliebene Teile der Erreger ab, andere bilden Antikörper. Mit diesen wird der Erreger unschädlich gemacht.

Fresszellen in unserem Körper sind einfach herrlich: sie fressen nicht nur Viren, sondern sogar Fettzellen ! Praktisch, oder ?

Wir sind immer noch bei der Infektion – und noch nicht bei der Erkrankung. Es ist also möglich, dass wir uns infizieren, und nicht an den fremden Bakterien, Keimen und Viren erkranken.

Wie können wir gesund bleiben trotz Infektion ?

Hier zeigt sich nun, wie gut unser Abwehrsystem funktioniert. Natürlich hängt der Verlauf auch davon ab, wie viele und welche Erreger in den Körper eingedrungen sind. Haben wir den Infekt schon einmal gehabt, so wie oben beschrieben, reagiert das Immunsystem schneller und effektiver mit der Abwehr. Wenn die Erregerdosis also gering ist, und unser Immunsystem intakt, kann beispielsweise eine Erkältung gar nicht ausbrechen oder der Krankheitsverlauf milde bleiben.

Hängt das Immunsystem vom Alter ab ?

Ja, tatsächlich erreicht das Immunsystem im Erwachsenenalter seine volle Leistung, um es einfach zu sagen. Ab etwa sechzig Jahren, je nachdem, wie wir unser Leben vorher gestaltet haben, werden wir anfälliger für Krankheiten. Die Immunabwehr wird schwächer. Doch nichtsdestotrotz entscheidet unser Lebensstil zu einem großen Teil darüber, wie leistungsfähig unser Immunsystem ist und über die Jahre und Jahrzehnte bleibt.

Das ist unsere Checkliste für ein gesundes Immunsystem.

Was schwächt unser Immunsystem ?

  • Vorschädigungen durch chronische Erkrankungen
  • Ein Zuviel an Medikamenten, Drogen, Nikotin, Alkohol
  • Unterversorgung an Vitaminen und Spurenelementen
  • Bewegungsmangel
  • Chronischer Stress
  • Zu wenig Schlaf
  • Umweltgifte
  • Auskühlung
  • Strahlung

Wie erhalten wir unser Immunsystem gesund ?

  • Ernährung mit viel Gesundem, mit Mineralstoffen und Vitaminen möglichst direkt aus den Lebensmitteln und nicht als Ergänzungspräparat
  • Sanftes, spezifisches Bewegen je nach Körpertyp und Neigung
  • Verfahren zur Stressbewältigung
  • Ausreichend Schlaf

Welches Vitamin ist das wichtigste für unser Immunsystem ?

Hier kann ich keine pauschale Antwort geben. Wir brauchen einen ausgewogenen Mix aus Omega-3-Fetten, eine Kombination aus Vitamin D und K, Vitamin C, E und A, genauso wie Zink und Selen. Am besten holt Ihr Euch diese Vitalstoffe direkt aus frischen, idealerweise noch in der Nähe erzeugten oder gewachsenen Lebensmitteln. Näheres dazu gibt es bald in einem eigenen Blog. Wenn Ihr Mangel empfindet, oder unsicher seid, ob Ihr gut versorgt seid, empfehle ich Euch, dass Ihr Euch beim Arzt einem Bluttest unterzieht, der auf Vitaminmangel hinweisen kann.

Für das Immunsystem tatsächlich äußerst wichtig ist das Vitamin D, das wir übrigens ganz leicht selbst produzieren können: indem wir regelmäßig hinausgehen.

Vitamin D produziert unser Körper ganz von selbst – in ein paar Minuten in der Sonne.

Die Sonne hilft, die Vorstufe des Vitamin D in unserem Körper, das sogenannte 25-Hydroxy-Vitamin-D, in das tatsächliche Vitamin D umzuwandeln. Und dieses hält unser Immunsystem gesund. Klingt doch einfach, oder ? Ist es auch !

Rausgehen – noch schöner mit einem lieben Menschen !

Also – einfach vor die Türe gehen, auch wenn die Sonne nicht scheint, denn auch die normale Helligkeit des Tageslichtes hilft uns, gesund zu bleiben, und das wünsche ich uns allen, dass wir GSUND bleiben,

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschafterin, Coach und Bewegungsphilosophin

Bibliographie:

Wikipedia – Immunsystem, 25.11.2020

Bilder: Adobe Stock

Das Geheimnis der Zahl 7

Wie Ihr die Lucky Number 7 zu Eurer Glückszahl macht

Um die Zahl 7 ranken sich Mythen. 7 Jahre Glück, 7 Jahre Pech, das verflixte 7. Jahr mit der atemberaubenden Marilyn Monroe über dem Luftschacht in der 23. Straße in New York in ihrem weißen Neckholder-Kleidchen… dieses Bild entsteht ganz von selbst im Kopf.

Das verflixte 7. Jahr ist nicht nur der berühmteste Film mit Marilyn Monroe, sondern auch ein gängiger Spruch.

Was hat es mit der Bedeutung von Zahlen auf sich ?

Bei Zahlen denken wir an Buchhaltung, an Mathematik. Doch mit Zahlen können wir viel mehr bewegen als nur die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Gleichungen mit Unbekannten. Zahlen haben starke Heilkraft. In der Fachsprache heißt das Heilen mit Zahlen Numerologie.

Erinnern wir uns an die Schule und an Pythagoras. Wie war das doch noch gleich mit seinem Satz des Pythagoras ? Vielen von uns ist er noch wohlvertraut. Weniger vertraut ist uns die Information, dass dieser altgriechische Mathematiker davon überzeugt war, dass das gesamte Universum auf Zahlen, auf Schwingung und Frequenzen basiert.

Die 7 steht für Fleiß, Engagement, und für die Zielsetzung.

Auch die Bibel hält viele Bedeutungen von Zahlen bereit. Die Woche hat 7 Tage. Gott hat die Woche in 6 Tagen erschaffen, und am 7. Tage ruhte er. Das Gleichnis von Joseph mit 7 fetten und 7 mageren Jahren weist auf gute und schlechte Zeiten hin. Wenn wir etwas nicht verstehen, es uns schwer verständlich erscheint, benutzen wir gern die Redewendung vom „Buch mit den sieben Siegeln“.

Wofür steht die Zahl 7 ?

In der Numerologie steht die 7 für Logik, den Wissensdurst, den Fleiß und die Perfektion. Also passt die Sieben gut in den Herbst mit Schulbeginn, neuen beruflichen Aufgaben und neuen Projekten. Außerdem steht die 7 für die Verbindung von Himmel und Erde, welche ungeahnte Kräfte freisetzt.

Welche Themen können wir mit der Zahl 7 bearbeiten ?

Mit der 7 zu arbeiten hilft bei Themen des Alltags. Sowohl das Verständnis, als auch das Interesse an den folgenden Themen wird erhöht, und zwar nach dem Prinzip „Energy flows where the attention goes“ – also die Energie wird darauf gerichtet, wohin wir selber die Aufmerksamkeit lenken.

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Erfolg im Job und in der Schule zu haben fällt leichter, wenn wir die Lehre der Numerologie mit Bewegung verbinden.

Die Zahl 7 eignet sich besonders für die Erreichung folgender Ziele:

  • Erfolg in der Schule
  • Verständnis für logische Zusammenhänge
  • Spaß an Mathematik
  • Wissensdurst fördern
  • Fleiß erhöhen
  • Ehrgeiz neu entfachen

So gesehen, kann man die 7 als „energetisches Perpetuum mobile des Lernens“ verstehen. Nicht nur in der Schule, sondern auch im Beruf und im Privatleben können wir auf diese Weise die 7 für uns nutzen.

Wie können wir konkret die Zahl 7 für uns nutzen ?

Schritt 1: Wir treffen eine positive Aussage

Die positive Aussage heißt in der Fachsprache „Affirmation“. Das ist einfach eine Stellungnahme, die unser Leben positiv beeinflusst. Die Werbung nutzt diese Technik in Form von Slogans und Wortkreationen. Erfolgreiche Marken haben Slogans, die uns sofort einfallen. Denken wir an den berühmten Ausspruch vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama „Yes, we can!“ Das ist eine starke Affirmation. Wir können uns diese simple Technik zunutze machen, um die obigen Wirkungen der 7 am eigenen Körper zu erfahren.

Affirmation für die 7

„Verstand und Herz verschmelzen und arbeiten im Einklang.

Auf diese Weise schenken sie mir neues Wissen.“

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Schritt 2: Wir stellen uns die Aussage vor

Die Affirmation wirkt noch stärker, wenn wir uns gleichzeitig vorstellen, wie das Gewünschte eintritt – wenn wir das Gesagte also visualisieren. Stellen wir uns bei der obigen Affirmation zum Beispiel vor, dass ein Ring unseren Kopf und unser Herz umschließt. Der Ring ist das Symbol für die Vereinigung, und ebenso für das Ewig währende. Wir können bei der Visualisierung kreativ sein und die Fantasie walten lassen.

Schritt 3: Wir verkörpern die Aussage

Bereits jetzt wirkt die Zahl 7 in unser Leben. Am schnellsten und effektivsten wirkt die Affirmation allerdings, wenn wir sie im Körper verankern. Wir verkörpern also einfach den obigen Satz. Die Methode dazu heißt Embodiment – also Verkörperung. Diese wissenschaftlich vielfach bewiesene und ausgezeichnete Methode wird von erfolgreichen Coaches in ihre Sitzungen eingebaut. Damit ist der Erfolg des Erarbeiteten implementiert.

Das Embodiment ist also eine effektive Methode, um Ziele zu visualisieren und gleichzeitig im Körper zu verankern. So arbeitet der gesamte Körper auf unser gewünschtes Ziel hin. Studien beweisen, dass nicht nur die Psyche auf den Körper einwirkt, indem wir etwa unspezifische Rückenschmerzen bekommen, wenn wir lange in Sorge leben, sondern auch der Körper auf Geist und Seele Einfluss hat. Dieses Wissen können wir nutzen und ganz gezielt Haltung annehmen.

In unserem Beispiel mit der 7 und der Affirmation, dass Verstand und Herz im Einklang arbeiten, können wir das im folgenden Beispiel so verkörpern.

Embodiment für die Glückszahl 7

Wir stellen uns hüftbreit auf oder setzen uns mit aufrechtem Oberkörper hin. Dann strecken wir die Arme hoch über den Kopf und halten die Handflächen in Richtung Kopf.

Frau Hand Kopf lächeln
Aktiviere Deine Glückszahl 7 und beginne beim Kopf als Sitz unseres Verstandes.

Dann bilden wir einen Kreis mit den Händen und ziehen die Hände unterhalb des Herzens zueinander.

Frau Lachen Jeansjacke
In der zweiten Bewegung zur Aktivierung der Glückszahl 7 fokussiere das Herz.

Nun haben wir aktiv einen Kreis zwischen Herz und Hirn gezogen. Um zu betonen, dass Herz und Hirn im Einklang arbeiten, verschränken wir die Hände. Sich die Hand zu geben ist in unserer Kultur der Inbegriff von Zusammenarbeit, von Einverständnis, und von Wertschätzung.

Hände Hand geben
Sich die Hand zu geben , ist in unserer Kultur Symbol für Zusammenarbeit, für Einverständnis und Wertschätzung. Ein starker Abschluss für das Embodiment mit der Glückszahl 7.

Wenn wir beginnen, uns Ziele zu setzen, sind wir schon im Handeln – wir sind bereits auf dem Weg zum Erfolg. Ob wir diese Ziele alleine schaffen möchten oder uns einen Coach nehmen, ist abhängig davon, wieviel Zeit und Energie wir selber für die Erreichung des Zieles haben, und wie hoch unsere Ansprüche sind. Wichtig ist, dass uns bewusst ist, dass wir nicht nur nicht alles alleine schaffen können, sondern dies gar nicht müssen. Schließlich würden wir uns einen Weisheitszahn auch lieber vom Zahnarzt reißen lassen, als dies selbst zu tun, oder ?

Sieben L Frau Lachen
Auf dem Weg zur Zielerreichung können wir unsere Flausen im Kopf rauslassen !

Mit Fantasie zur Zielerreichung

Wir haben viele starke Werkzeuge zur Hand, um unsere Ziele zu erreichen. Die Zahl 7 steht dabei für Wissensdurst, für Fleiß und Ehrgeiz. Sie passt also perfekt zum Ziele setzen. Heute haben wir praktische Wege gelernt, um uns dem Erfolg näher zu bringen: eine selbst gewählte Affirmation, eine dazu passende Visualisierung und eine Verkörperung führen uns automatisch, sicher und schnell in Richtung unserer Ziele. Der Körper unterstützt damit unseren Geist, und so arbeiten auch diese Ebenen im Einklang, darüber freut sich

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschafterin, Trainerin & Coach


Bibliographie:

Storch, Maja (Hg.): Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen. Huber, Bern, 2006.

https://de.wikipedia.org/wiki/Satz_des_Pythagoras , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlensymbolik , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Woche#Sieben-Tage-Woche , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Buch_mit_den_sieben_Siegeln , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Affirmation , 29.09.2020

https://www.lernen.net/artikel/affirmationen-70-positive-aussagen-fuer-jeden-anlass-3065/ , 29.09.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Embodiment , 29.09.2020

Bilder: Leobacher, Adobe Stock

Meditation

Ziel der Meditation ist es, in unserem Sein anzukommen und es zu spüren

Die sympathische Mattseerin Nicole Schuchter bringt Achtsamkeit in den Freiraum: mit viel Herz und Humor führt sie uns an der Hand, um den Weg zu unseren Herzen zu beschreiten

Die Meditation ist ein Nachhause-Kommen, ein liebevolles Zu-Sich-Finden. Wir beobachten uns selbst, und dabei werden uns die Muster des Alltages immer bewusster. Wenn wir unbewusst alle Vorgänge bewerten – oftmals negativ -, lernen wir beim Meditieren, nicht mehr zu werten und Situation einfach anzunehmen. Das macht ruhig, bewusst und zufrieden.

Wir lernen, das Hier und Jetzt immer deutlicher wahrzunehmen und die Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges einfach vorbeiziehen zu lassen. Und unser Herz wird sich nach und nach öffnen.

Meditation setzt die Entspannung von Körper und Verstand voraus. Übungen, diese zu erreichen, gibt es viele. An den fünf Abenden lernen und praktizieren wir (in der Gruppe, aber jeder auch für sich) je eine von Osho entwickelte Meditationstechnik, begleitet von Atem-Empfehlungen und Musik.

Was wir brauchen

  • Wohlfühl-Socken und lockere, bequeme Kleidung
  • Eine Decke zum Zudecken in den Liegephasen
  • Ein Sitzkissen oder Sitzbänkchen (wer keines hat, einfach im Vorfeld Bescheid geben)

Offene Meditations-Reihe: Termine und Inhalte

  • MI, 14. Oktober 2020, 19 Uhr: Meditation / Kundalini
  • MI, 28. Oktober 2020, 19 Uhr: 7-Stufen-Atmung
  • MI, 11. November 2020, 19 Uhr: Nadabrahma
  • MI, 25. November 2020, 19 Uhr: 4 Himmelsrichtungen

Preis

EUR 15,00 pro Abend, einzeln buchbar

GSUND CLUB-Mitglieder: freier Eintritt

10er-Block: 1 Punkt

8 Plätze werden nach Einlangen der Reservierung vergeben

Anmeldung


Text und Bild: Mag. Nicole Schuchter

Bildbearbeitung und Layout: Mag. Waltraud Leobacher

Wir freuen uns auf Euch ! GSUNDe Grüße, Nicole & Leo

Safety first beim Training

Die Gesundheit kommt an erster Stelle. Ganz sicher !

Safety first – das gilt für das Training im Studio

Dass wir uns um unsere Gesundheit am allerbesten selber kümmern, ist ja nichts Neues. Doch das Training im Jahre 2020 ist besonders wichtig. Wie ein Training zu Coronazeiten aussehen muss, damit wir uns wohlfühlen und Sicherheit spüren, das erfahrt Ihr hier.

Warum ist ein regelmäßiges Training 2020 besonders wichtig ?

Auch wenn es uns nicht bewusst sein mag: durch die ständigen, neuen Informationen über Verhaltensrichtlinien, die sich oft ändern, geraten wir in Stress. Stress ist für Körper, Geist und Seele kurzfristig leicht abzubauen und zu überwinden; auf lange Sicht gesehen geraten wir allerdings aus der Balance. Daher ist es heuer wichtiger denn je, dass wir uns um diese Balance kümmern.

Wie gelingt es uns, im Körper Harmonie zu schaffen ?

Die Balance erhält der Körper im Normalfall auf vielerlei Ebenen selber. Wir sprechen dabei in der Fachsprache von Homöostase. Das können wir als Selbstheilung bezeichnen. Dabei ist der Körper rund um die Uhr damit beschäftigt, Gewebe zu reparieren, alle Zellen mit Blut und Sauerstoff zu versorgen, Gelenke mit Eiweiß- und Zuckerverbindungen zu nähren, und so weiter. Was passiert aber, wenn wir nicht den Normalfall erleben ? Wenn wir im Dauerstress stehen, überfordert oder unterfordert sind, oder wenn eine Krisensituation länger als ein paar Wochen dauert ?

Dann müssen wir selber bewusst eingreifen, die Selbstheilung „anstupsen“ und die Balance im Körper wiederherstellen. So bleiben wir gesund.

Auf welchen Ebenen können wir selber Balance herstellen ?
  • zwischen Muskelkraft und Gelenkigkeit
  • zwischen Beweglichkeit und Stabilität
  • zwischen Ruhe und Mobilität
  • zwischen Entwicklung und Pausieren

Ein guter Trainer weiß um die Balance auf all diesen Ebenen. So ist beim Training gewährleistet, dass der Körper mit all seinen Facetten gesund bleibt.

Mit einem ausbalancierten Training ist gewährleistet, dass noch die allerkleinste Struktur, der winzigste Muskel und die kleinste Faszienstelle bewegt wird, von innen nach außen, vom kleinen zum großen, vom einfachen zum komplexen.

Mag. Waltraud Leobacher, Personal Trainer & Coach
Junge Löwe Schrei
Bild: PXFuel
Welche Vorteile hat ein ausbalanciertes Training ?
  • ein starkes Immunsystem
  • hohe Widerstandskraft
  • mentale Stärke

Dem Training sind aber durch die wichtigen Gesundheitsvorschriften auch Grenzen gesetzt. Händewaschen, Hände und Geräte desinfizieren, und vor allem Abstand halten sind die Gebote. Training von Vereinen, Instituten und Fitness-Studios, die auf Massentraining setzen, wird somit der Riegel vorgeschoben. Mehr denn je geht beim Sport die Qualität vor der Quantität.

Die Sicherheitsvorschriften werden in Premium-Studios eingehalten

Das Training mit einem Experten, mit dem Ihr Euch wohl und gut aufgehoben fühlt, der nicht nur sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, sondern die Sicherheitsmaßnahmen im Auge behält, ist für jeden von Euch empfehlenswert und ratsam. So können wir alle Aspekte der Gesundheit einbeziehen und mit gutem Gewissen trainieren.

Bild: https://www.wko.at
Wie können wir sicher trainieren ?

Wenn wir unsere Hände regelmäßig waschen, viel benutzte Geräte desinfizieren, unsere Wäsche mit Hygienespüler waschen und auf das Händeschütteln verzichten, sind wir auf einem guten Wege. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, Gruppenbildung zu vermeiden. Das bedeutet, dass wir uns mit maximal neun anderen Personen im Raum aufhalten.

Sicherheit auf der Trainingsfläche
  • eigenes Handtuch mitnehmen
  • mindestens 1 Meter Abstand halten
  • Körperkontakt mit anderen TeilnehmerInnen vermeiden
Bild: PXFuel

Die Kraft, die ein guter Personal Coach mit Euch trainiert, geht über bloßes Muskeltraining hinaus.

Was ist das Geheimnis eines erfolgreichen Trainings ?
  • Regelmäßigkeit
  • Auswahl der passenden Trainingsmethoden
  • individuelle Betreuung
  • Ziele setzen, die wir erreichen wollen und können
  • Rahmenbedingungen, die den Erfolg erleichtern
  • Eigene Rituale zur Motivation
Gemeinsam mit Freunden zu trainieren ist für viele Menschen motivierend

Wie trainieren wir mit Sicherheit am besten ?

Online-Training

Online-Workouts solltet Ihr mit Menschen durchführen, die eine professionelle Ausbildung haben – und nicht nur gute „influencer“ sind. Achtet dabei also nicht unbedingt auf die Anzahl der follower, sondern auf die Inhalte. Folgende Fragen sollt Ihr Euch stellen und beantworten:

  • Wird ein positives Körpergefühl vermittelt ?
  • Habt Ihr tatsächlich das Gefühl, Euch wird geholfen ?
  • Gibt es Alternativen bei speziellen Übungen ?
  • Wird auf die Haltung geachtet ?
  • Werden Übungen korrekt erklärt ?
Auch online braucht Ihr einen guten Trainer, den Ihr versteht, und der sein Fach versteht

Kleingruppen-Training

Ein Gruppentraining macht Spaß und verbindet. Nicht nur unter Partnern und Freunden, sondern auch mit Menschen, die Ihr noch nicht kennt. Gemeinsames Trainieren verbindet, Ihr seid fokussiert auf dieselben Ziele und könnt Euch freuen, Übungen und Stunden gemeinsam geschafft zu haben. Folgende Kennzeichen hat ein guter Trainer, eine gute Trainerin im Kleingruppen-Training. Der Trainer / die Trainerin

  • gibt gute, leicht verständliche, verbale und nonverbale Anweisungen laut und deutlich
  • achtet auf jeden einzelnen in der Gruppe und kennt die mit jedem verbundenen haltungsbezogenen Anforderungen und Wünsche
  • geht einerseits auf Eure Fragen und Wünsche ein,
  • achtet andererseits aber darauf, dass nicht eine Einzelperson im Vordergrund steht, sondern jeder gleich viel Aufmerksamkeit erhält
  • gibt Variationen von Übungen mit – sodass Ihr Euch entscheiden könnt, welche Schwierigkeitsstufe Ihr wählt
  • ist bestrebt, dass Ihr Euch weiter entwickelt und leitet dies an
  • korrigiert während der Stunde, wenn Übungen falsch gemacht werden,
  • doch nicht öfter als vier Mal
  • und hat natürlich Humor !
Das Training in der kleinen Gruppe ist nicht nur gesundheitsfördernd, sondern macht Spaß

Personal Training

Ein Personal Trainer unterstützt Euch bei Eurem Vorhaben in Richtung gesundem Lifestyle. Ihr müsst Euch vor der Entscheidung, zu wem Ihr geht, folgende Fragen selbst beantworten:

Was will ich wirklich mit dem Training erreichen?

Die Antworten sind so individuell wie Ihr. Wollt Ihr nach einer OP oder Überlastung schmerzfrei werden, eine gute Haltung bekommen, die Kilos purzeln lassen oder Euch ganz der Fitness verschreiben und ein neuer Mensch werden ? Bei der Antwort müßt Ihr ehrlich mit EUCH sein.

Wieviel Zeit will ich investieren ?

Wenn Ihr 20 Kilos verlieren möchtet, einen shredded Bauch und tolle Bizeps antrainieren wollt – dann werden zwanzig Minuten pro Woche nicht genügen.

Was ist mein Fokus beim Training ?

Ob es Kraft ist, Ihr in Richtung Functional Training gehen wollt, ob es ein Physio Gym, oder viel Stretching und Faszientraining sein soll, oder ob Ihr einfach wild drauflos tanzen wollt – für alle diese Strömungen gibt es gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer. Sucht Euch auf alle Fälle einen, der profunde Ausbildungen vorzuweisen und vor allem Erfahrung auf dem Gebiet hat.

Könnt Ihr Euch riechen ?

Und selbstverständlich ist es entscheidend, dass Ihr den Trainer, die Trainerin, mit der Ihr viel Zeit verbringt, auch leiden könnt. Sprecht Ihr dieselbe Sprache ? Damit ist nicht die Muttersprache gemeint, sondern, ob man sich gut versteht. Auch mal ohne Worte. Denn je länger Ihr trainiert, desto besser werdet Ihr – und dann komm Ihr schon mal aus der Puste beim intensiven Workout und braucht dafür keine Worte mehr !

Faszientraining ist radikal anders, macht Spaß und ist ein toller Fokus für Personal Training

FAZIT

Egal, für welches Personal Training und für welchen Trainer oder für welche Trainerin Ihr Euch auch entscheidet: Rinnen wird der Schweiß – und das gibt Euch den Glow Faktor, denn Schweiß ist besser als jedes künstliche Make-up. Er lässt Euch strahlen und macht schön von innen,

das versichert Euch aus tiefstem Herzen

Eure Leo Coach

Eure „Leo Coach“ Mag. Waltraud Leobacher bringt Euch in Form

Mag. Waltraud Leobacher

Kommunikationswissenschaftlerin, Trainerin & Coach

Gastritis

Das Feuerwerk in Deinem Magen oder: sauer macht nicht immer lustig

Bild: piqsels + PXFuel editedbyleo

In der westlichen Welt leidet geschätzt fast die Hälfte der über 50-Jährigen an einer chronischen Gastritis. In 80-90% der Fälle ist dies die Gastritis Typ B. Häufig bemerken wir diesen Krankheitsverlauf der chronischen Entzündungen jedoch gar nicht.

Im Magen herrscht ein sehr saures Milieu. Das sauerste im ganzen Körper. Das muss so sein, weil im Magen ein großer Teil der Verdauung passiert, und durch dieses saure Klima können die Nährstoffe umgewandelt werden in den Verdauungsbrei, der dann in die weiteren Stationen – wie Dickdarm und Dünndarm – wandert. Was aber passiert, wenn´s uns zu sauer aufstößt ?

Was ist Gastritis ?

Gastritis ist eine Entzündung der Schleimhaut des Magens. Die Magenschleimhaut ist eine Schicht, die den Magen auskleidet. Diese bildet unter anderem die Magensäure. Die Magenschleimhaut schützt daher die Magenwand vor der Magensäure.

Warum erkranken wir an Gastritis ?

Im Verdauungstrakt gibt es Millionen von Bakterien, er ist eine eigene Welt, und jeder Mensch hat seine individuelle Bakterien-“Herde“. Diese heißt in der Fachsprache Darmflora. Je nachdem, was wir essen, wie wir diese Bakterien füttern, entwickelt sich diese Herde über die Jahre. Ob wir eine gute Verdauung haben, das heißt, den Nahrungsbrei leicht verstoffwechseln können, oder uns der Bauch immer wieder zwickt nach dem Essen, kann tatsächlich oft auch vererbt werden, also genetisch bedingt sein.

Geben wir unserer „Bakterien-Herde“ zum Beispiel viel Zucker, werden die Zucker liebenden Bakterien sich vermehren und nach immer mehr und mehr Zucker schreien. Das gleiche geschieht mit Hefe, was erklärt, warum der Bauch von Biertrinkern im Alter immer größer wird.

Bild: PXFuel

Umgekehrt funktioniert das Verdauungssystem natürlich genauso. Je mehr frisches, basisches, also vegetarisches, Gesundes wir dem Darm geben, desto besser und leichter arbeitet er.

Auslöser einer Gastritis

  • Stress
  • Säure bildende Nahrung und Getränke
  • Starker Konsum von Lebensmitteln, die den Magen reizen, wie Kaffee und scharfe Gewürze
  • Lebensmittelvergiftungen
  • Strahlentherapie
  • Verschlucken von Säuren oder Laugen
  • Körperliche Belastungen, z. B. Langzeit-Beatmung, Kreislaufschock, Schädel-Hirn-Trauma
  • Verbrennungen
  • sogar Leistungssport (Runner´s Stomach)

Bild: PXFuel

Nun gibt es Bakterien, die wir entweder zu wenig füttern, oder die aus anderen Gründen auf einmal verschwinden. Wenn manche Bakterien also nicht mehr ihre wichtige Arbeit tun können, kippt das saure Milieu im Magen. Jmgekehrt kann es sein, dass ein aggressives Bakterium für zu viel Säure in der Magenschleimhaut sorgt. Der Magen kann zu sauer werden, nach oben steigen, und diese Säure spüren wir. Wir sprechen dann vom übersäuerten Magen. Dieses Gefühl kann sich anfühlen wie Brennen, wie ein Druck hinter dem Brustbein, es kann sogar ausstrahlen bis ins Herz. Deswegen ist es oftmals gar nicht so einfach festzustellen, woran wir da jetzt leiden. Auch der Hausarzt kann nur durch viel gezielte Fragen feststellen, worum es sich handelt. Je genauer wir ihm antworten können, desto besser für den Arzt. Das bedeutet für uns, dass wir auch einmal für uns erspüren müssen, worum es sich eigentlich handelt.

Bild: publicdomainpictures.net

Wenn wir durch Fragen nicht mehr feststellen können, ob es sich um Gastritis handelt, kann eine Gastroskopie Abhilfe bei der Diagnose schaffen.

Wie kann eine Gastritis denn noch festgestellt werden ?

Die häufigste Art der Untersuchung ist die Gastroskopie. Bei dieser werden Gewebeproben der Magenschleimhaut entnommen und untersucht.

Welche Rolle spielt denn der Magen beim Essen ?

Hier sehen wir ein Bild, das deutlich zeigt, wohin unser Essen wandert. Nachdem es durch die Speiseröhre gerutscht ist, landet es gleich im Magen. Der Magen ist also die erste Station auf der Reise durch unser Verdauungssystem. Wie wir schon gelernt haben, herrscht hier das sauerste Klima des Körpers.

Bildquelle: Creative Commons Wikipedia

Akute oder chronische Gastritis

Bei der akuten Gastritis haben wir oftmals Bauchschmerzen, Schmerzen im Oberbauch oder einen Druck in der Magengegend. Dies geschieht, wenn wir etwa zu viel oder zu stark Säure bildende Speisen gegessen haben.

Typische Schmerzen und Symptome bei der akuten Gastritis:

  • Schmerzen, die nach dem Essen zunächst besser werden und später wieder heftig werden
  • Teerstuhl
  • Bluterbrechen
  • Anämie oder Blutarmut, verursacht durch Blutungen aus der erkrankten Magenschleimhaut

Die chronische Gastritis ist eine dauerhafte Erkrankung der Magenschleimhaut über Wochen und Monate.

Typische Schmerzen und Symptome bei der chronischen Gastritis:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • dunkel-wässriger Durchfall
  • Erbrechen

Ursachen einer chronischen Gastritis

Die häufigste Ursache ist die Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori.

  • Alkoholkonsum
  • Nikotinkonsum
  • Medikamente (wie Aspirin, nichtsteroidale Entzündungshemmer)
  • Schnelles, hektisches Essen
  • Schwere Erkrankungen
  • Verletzungen
  • Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen
  • Strahlentherapie
  • Psychische und physische Belastungen – Ärger, Aufregung, Trauer, Sorge, Depression…

Welche Arten von Gastritis gibt es ?

Je nachdem, wie die Entzündung in der Magenschleimhaut entsteht, unterscheiden wir sechs Arten dieser Krankheit:

  • Typ A – Gastritis
  • Typ B – Gastritis
  • Typ C – Gastritis
  • Typ D – Gastritis
  • Typ R – Gastritis

Die Typ A- Gastritis ist eine Autoimmunkrankheit. Das bedeutet, der eigene Körper bekämpft eine Körperregion, indem er Antikörper bildet. In diesem Fall greifen die Antikörper die Säure produzierenden Zellen der Magenschleimhaut an. Warum, ist noch nicht geklärt. Die Magenschleimhaut hat also nicht mehr genügend Zellen zur Verfügung. Dadurch sinkt der pH-Wert in dieser, und das macht den Magen noch saurer. Wir sprechen von Übersäuerung. Dadurch wiederum kann das Vitamin B12 nicht verstoffwechselt werden, und daher kann es hier zu einem Vitamin B12-Mangel kommen.

Bei der Typ B-Gastritis handelt es sich um eine Infektion durch das Bakterium Helicobacter pylori.

Bild: Wikipedia Commons, Link Von Yutaka Tsutsumi, M.D.Professor Department of Pathology Fujita Health University School of Medicine

So sieht der Helicobacter pylori aus, der in der Magenschleimhaut angesiedelt ist

Generell ist die Infektion mit diesem Bakterium mit weltweit etwa 50 % die häufigste chronische bakterielle Infektion. Bis heute ist die Übertragung des Helicobacter pylori ungeklärt. Mittels Magenspiegelung, Zwölffingerdarm-Spiegelung und neuerdings auch Atemtests kann dieses Bakterium festgestellt werden.

Um diesen Keim zu eliminieren, ist die Gabe von speziell dosierten und mit Antibiotika kombinierten Medikamenten erforderlich.

Die Typ-C-Gastritis ist eine Magenschleimhautentzündung, die durch chemische Reize verursachte worden ist, wie Schmerzmedikamente oder Gallenflüssigkeit bei Gallenrückfluss aus dem Zwölffingerdarm in den Magen. Wenn wir Patienten haben, die an der Galle operiert worden sind, ist diese Erkrankung wahrscheinlich. Auch Lebensmittelvergiftungen, Alkohol- und Nikotinkonsum begünstigen diese Erkrankung.

Die Typ D-Gastritis ist eine Erkrankung durch seltene Erreger. Sie ist unterteilt in mehrere Sonderformen, wie die Morbus-Crohn-Gastritis und die kollagene Gastritis. In diese Kategorie fällt die Gastritis nach schweren Erkrankungen und Unfällen.

Die Typ-R-Gastritis kann als Folge entstehen, wenn wir häufiges Sodbrennen haben. Diese Art der Gastritis kann schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen.

Kann eine Gastritis von selbst heilen ?

Eine Gastritis heilt in vielen Fällen ohne Schäden. Nur in seltenen Fällen kann es zu Magengeschwüren und als Komplikation eines Geschwüres zu Magenblutungen und einem Magendurchbruch oder Magenkrebs kommen.

Bild: pixabay

Wie können wir selbst eine Gastritis heilen ?

Eine akute Gastritis heilt meist von alleine und folgenlos aus, wenn wir zunächst ein bis zwei Tage fasten und dann einige Tage auf Schonkost umsteigen, wie z. B. Tee, Haferschleim und Zwieback. Des weiteren ist während der Schonkost Bettruhe empfehlenswert.

Bild: piqsels

Zusätzlich kann die Gabe von Medikamenten helfen, überschüssige Magensäure zu reduzieren oder die Gastritis auslösenden Bakterien zu vernichten.

Bild: piqsels

Die geliebte österreichische Mehlspeise am Nachmittag müssen wir im Falle von Gastritis wohl eine Weile vom Speiseplan streichen.

Was machen wir konkret mit unserem Pflegebedürftigen im Fall von Gastritis ?

  • Meiden von Alkohol, Nikotin und Kaffee
  • Bei der akuten Gastritis: Fasten, kurz Schonkost, kombiniert mit 1-2 Tagen Bettruhe
  • In Absprache mit dem behandelnden Arzt die Einnahme von Säureblockern
  • Bei Typ A – Gastritis Vitamin B12-Präparate im Bedarfsfall
  • Bei Typ B – Gastritis: Antibiotikatherapie mit Atemtest, um den Therapieerfolg zu überprüfen

Bild: piqsels

Ab ins Bett mit der Wärmflasche – eine gängige Praxis bei Bauchschmerzen


Stress ist ein wesentlicher Auslöser von Gastritis. Hier sind wir als Trainer und Coaches gefragt, zu beruhigen. Wir können beobachten und erkennen, was stresst und gemeinsam die stressende Situation analysieren. Es könnte schon helfen, sich einen Tag in der Woche home office auszuverhandeln. Wenn die Wahl auf Schonkost oder Fasten fällt, finden wir im Gespräch heraus, was gut tut. Wenn es am Nachmittag keine Mehlspeise mehr gibt, könnte ein zuckerarmes Kompott das Richtige sein,

damit uns diese Krankheit nicht mehr sauer aufstößt, das rät Euch

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher

HIER Termin für Personal Training vereinbaren


Bibliographie:

Bild Gastritis Wikipedia Magen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stomach_colon_rectum_diagram-en.svg, 20.07.2020

https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/gastritis/behandlung-einer-gastritis/ , 21.07.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Gastritis , 21.07.2020

Du hast 3 Wünsche frei

Die gute Fee aus dem Märchen – gibt es sie wirklich ?

oder: LEOS 4 SCHRITTE AUF DIE WOLKE 7

Wenn Euch jemand bittet, 3 Wünsche zu nennen – was würdet Ihr antworten ?

Stellt Euch vor, auf einmal taucht eine gute Fee auf. Sicher stellt sich jeder von uns diese ganz individuell vor. Es kann auch der Dschinni, sein, wie der Geist aus Aladin´s Wunderlampe heißt, der auf 3 x Reiben an der Lampe erscheint. Oder kennt Ihr Tinkerbell von Peter Pan ? Lieblich und reizend anzusehen, kann sie trotz ihres niedlichen Erscheinens ganz schön hart werden, wenn sie merkt, etwas läuft aus dem Ruder.

Wie immer wir uns unsere Fee, unseren Geist aus der Flasche auch vorstellen: Wünschen geht dem Handeln voraus. (Bild: PXFuel)

Jetzt steht also diese gute Fee, oder dieser gute Geist vor Euch und stellt Euch die berühmte Frage:

Wenn Du drei Wünsche frei hättest – welche wären das?“

Also überlege. Was ist Dir denn wichtig im Leben ? Was Du schon hast, brauchst Du Dir nicht zu wünschen. Das ist einmal eine ganz gute Nachricht, denn wir vergessen ganz gerne, das zu würdigen, was wir schon Gutes haben. Stimmt´s ? Ja, stimmt, brummelst Du vielleicht in Dich hinein. Tinkerbell würde Peter Pan mit ihrem kleinen Sternstäbchen schon wieder eins überziehen !

Bild: piqsels

Gut, Du hast vielleicht schon den Lieblingsmenschen an Deiner Seite. Sowieso ein Haupttreffer im Leben. Oder bist Du single, und hast Dir dafür ein schönes, selbstbestimmtes Leben geschaffen ? Damit bist Du am Puls der Zeit. Bravo. Oder vielleicht warst Du sehr krank, und freust Dich jetzt darüber, wieder gesund zu sein. Für viele ist das tatsächlich der wichtigste von allen guten Wünschen.

Über den Berg sein – das ist ein erhebendes Gefühl und ein großer Schritt Richtung Wolke 7. (Bild: piqsels)

Das Schöne ist – für jeden Wunsch, den Du Dir erfüllst, erscheint ein neuer. So bewegen wir uns immer weiter Richtung Wolke 7. Das mag etwas kitschig klingen. Ich kann es aber auch ganz wissenschaftlich formulieren: alles in der Natur unterliegt dem so genannten „Davis´ schen Gesetz“.

Was ist das Davis´sche Gesetz ?

Bildquelle:
Von Maharani303 / Dr. Robert Schleip www.somatics.de – Eigene werkeigene Kreation

Ich gebe zu, dieses Gesetz kommt aus der Humanwissenschaft. Konkret geht es um die Dehnbarkeit von Muskelfasern, von Fasziengewebe. Das ist schließlich mein Kerngeschäft. Über die Jahre habe ich jedoch festgestellt, dass mir dieses Gesetz in allen Lebenslagen hilft. Deswegen möchte ich es Euch nicht vorenthalten.

Das „Davis´ sche Gesetz“ besagt, dass wir uns immer weiter entwickeln, wenn wir uns um eine bestimmte Sache kümmern. Es ist grün gefärbt und als „optimales Training“ bezeichnet. Wir können es aber auch „den Weg zu Wolke 7“ nennen !

Nehmen wir unseren Wunsch zum Beispiel. Wenn wir diesen Wunsch hegen und pflegen, wachsen wir mit ihm. Passiert dies nicht, ist uns also nicht bewusst, was wir wollen, und leben wir so vor uns hin, verkümmert dieser Wunsch. Im Davis´ schen Gesetz heißt diese Entwicklung dann „Unterforderung“. Es ist auch möglich, zu viel Energie und Erwartungen in die Sache zu investieren. Dann ist der Druck zu hoch, wir kommen aus der Balance. Davis bezeichnet diesen Zustand als „Überforderung“.

Die Überforderung bedeutet, wir haben zu viel Druck aufgebaut. (Bild: piqsels)

Wenn wir eine Tätigkeit einfach so beibehalten, ohne zur rechten Zeit die richtigen neuen Impulse zu setzen, stagnieren wir. Im Davis-Modell heißt dies „Status Quo“, und wie wir sehen können, führt uns auch diese Entwicklung abwärts.

Was sollen wir aus dem Davis´ schen Gesetz für uns erkennen ?

Das Bild zeigt: die ideale Kurve, also der Weg zu Wolke 7, ist eine stetig, gemütlich nach oben wandernde. Kleine Fehlschläge gehören dazu. Doch wir rappeln uns auf, klopfen uns den Staub von den Schultern, und gehen weiter, Schritt für Schritt. Ab und zu, zur richtigen Zeit, geben wir neue Inputs dazu, um uns weiterzuentwickeln.
Ganz oben auf dem Gipfel, wenn wir den Aufstieg aus eigenem Antrieb geschafft haben: ein tolles Gefühl ! (Bild: piqsels)

Das ist ein abstraktes Modell. Wie sieht die Realität denn aus ?

Der Erfolgreiche hat viel mehr Niederschläge erlebt als derjenige, der es irgendwann einmal aufgegeben hat. Der Erfolgreiche ist einfach einmal öfter aufgestanden.

Hindernisse kreuzen stets unseren Weg. Je nachdem, wieviel Energie wir gerade haben, straucheln wir und bleiben einmal liegen – oder steigen gleich über dieses Hindernis hinweg. Oder einfach irgendwann. Wie gesagt, es geht nur darum, einmal öfter aufzustehen als der, der aufgegeben hat.

Hindernisse kreuzen unseren Weg. Oft fühlen wir uns selbst als Hindernis ! (Bild: piqsels)

Warum fühlen wir uns energielos ?

Energie können wir auf viele verschiedene Arten sammeln und im Körper speichern. Wenn es uns gut geht und wir viel Energie haben, brauchen wir darüber nicht einmal nachzudenken. Doch sehr oft ist es eben gerade nicht so, dass Energie im Überschuss da ist. Faktoren wie zu viel Arbeit, die falsche Arbeit, eine belastende private Situation, körperliche Beschwerden entziehen dem Körper Energie, weil wir den Fokus nun auf diese spezielle Situation richten. Also, weil wir viel von unserer vorhandenen Energie in diese Sache lenken. Oftmals so viel, dass ein Teufelskreis entsteht – und wir bei der oben erwähnten „Überforderung“ landen. Wir wissen, dass eine ständige Überforderung der Weg ins Burnout sein kann. Deswegen bekommen wir so oft Tipps, vom Gas herunterzugehen. Das bedeutet einfach, den Fokus von der speziellen Situation, die uns ärgert, traurig macht oder frustriert, wegzunehmen. Und so kommen wir zu den Tätigkeiten, die uns Energie spenden.

Wie holen wir uns diese Energie ?

Indem wir gezielt Dinge tun, die Energie spenden. Das klingt wirklich sehr platt, hat aber ebenfalls einen wissenschaftlichen Hintergrund. Wie wir im Bild oben sehen, gibt es ein kleines Bild rechts mit dem Titel „homöostatisches Remodelling“. Die so genannte Homöostase ist die automatische Arbeit des Körpers. Der Körper ist 24 Stunden im Reparaturmodus. Wenn dieser merkt, etwas ist kaputt – repariert er es.

Das Wunderwerk Körper ist also immer bestrebt, Heilung herzustellen.

Die Krankheit entsteht erst, wenn der Körper diese Heilung alleine nicht mehr hinbekommt, weil der Fokus über lange Zeit so einseitig auf etwas gerichtet war.

Homöostase heißt also nichts anderes als „Balancieren“. Tatsächlich stellt die Homöostase für den Körper sehr oft einen Drahtseilakt dar, und je mehr „Baustellen“ im Körper auftauchen, desto schwerer wird es, überall heilend zu wirken. Klingt logisch, oder ?

Nehmen wir nun den Fall, dass der Körper alleine die Balance nicht mehr schafft. Was tun?

Wie holen wir uns Lebensenergie ?

Grundsätzlich ist es gut, Dinge zu tun, die wir lieben. Allerdings sind alle diese Dinge nicht immer so gut für den Körper. Nehmen wir die Geselligkeit, das social life.

Social life – in Kombination mit Naturerlebnissen der Gipfel an Gesundheit. (Bild: piqsels)

Wir brauchen es alle, der eine mehr, der andere weniger. Oftmals ist die Geselligkeit aber mit zu viel ungesundem Essen und zu viel Alkohol verbunden. Rauchen macht die Sache auch nicht besser. Das heißt jetzt nicht, dass wir aufhören sollen, uns mit Freunden zu treffen und unser Sozialleben zu leben. Das wäre ein Schritt in die falsche Richtung, denn wir Menschen brauchen einander, und das macht unsere psychische Gesundheit zu einem Großteil aus.

Wenn wir den Körper kurzzeitig überfordern mit Essen und Trinken, also einem Zuviel von etwas, das unserem Körper nicht gut tut, dann müssen wir dem Körper auch wieder Gutes geben, an dem er gesunden kann.

Verbinden wir also die Geselligkeit mit Aktivitäten, die gesund erhalten. Seid kreativ bei der Vorstellung, was das sein könnte – Ihr findet bestimmt die für Euch richtige und stimmige Bewegung, und damit auch die Gesellschaft, die zu Euch passt.

So erhalten wir die Balance – und die Kurve geht konstant, stetig und gemütlich nach oben. In unserem Tempo. Wie wir es brauchen, jeder einzelne von uns.

Mag. Waltraud Leobacher

Hoffnung ist ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Glück. Hoffnung bedeutet, dass wir mit Vorfreude in die Zukunft schauen. Dass dies gesund und stark macht, können Studien mittlerweile beweisen.

Hoffnung wird genährt von einem Wunsch, und wenn dieser Wunsch sich mit einer Aktion verbindet, steigt die Hoffnung und die Perspektive. Eine Perspektive ergibt sich also aus Hoffnung.

4 STEPS TO HEAVEN

Oder: wie komme ich eigentlich in den Himmel ?

Schritt 4 von 4: Wieviel Zeit nehmen wir uns ? Ein Hauptteil der Arbeit liegt bereits hinter uns, nämlich, die Entscheidung, etwas in unserem Leben verändern zu wollen. Wir überlegen uns beim Schritt 4, wie oft wir uns in einer Woche, einem Monat einer bestimmten Tätigkeit zuwenden. Dabei halten wir den Ball bewusst flach. Es ist in Ordnung, am Anfang mit wenig Zeit zu beginnen, und diesen Termin mit uns selbst dafür konsequent einzuhalten. Einmal pro Woche eine halbe Stunde ? Perfekt. Aber diese sind so fix, dass wir diesen nicht kurzfristig stornieren für den Geburtstag der Oma, das Date, das langersehnte Treffen mit der Jugendfreundin oder einer Sause. Nein. Dieser Termin ist für DICH.

Wohin möchten wir uns bewegen ? Welche Bedeutung messen wir uns selber dabei bei ? (Bild: piqsels)

Und damit verbunden ist die Frage:

Schritt 3: Wie wichtig bin ICH für mich ? Diese Frage mag erst einmal komisch klingen. Natürlich ist sich jeder selbst der wichtigste, mögen wir uns denken. Andererseits habe ich selber in meiner langjährigen Arbeit als Trainer und Coach eines gesehen: das Scheitern passiert in über 90 % der Fälle beim 3. und 4. Schritt . Ja, es stimmt. Schritt 3 trennt die Spreu vom Weizen.

Denn viele, die nicht einmal die halbe Stunde für sich selber in der Woche schaffen, und stattdessen alle möglichen Ausreden haben, sind sich selbst nicht wichtig genug.

Mag. Waltraud Leobacher

Das klingt hart. Aber es ist eine Realität, die ich immer wieder sehe – und bestätigen kann.

Auch hier hilft ein Coach, ein Trainer, ein Experte Deiner Wahl. Er stärkt den Rücken und erinnert uns an die Richtung – den Wunsch auf dem Weg zu Wolke 7.

Ein Coach ist wie ein guter Freund mit einer besonderen Aufgabe: DICH zu Deinem selbst bestimmten Ziel zu bringen. (Bild: piqsels)

Schritt 2: Wie gehen wir mit Herausforderungen um ? Auf dem Weg nach Wolke 7 liegen Steine auf dem Weg. Für uns ist es wichtig zu verstehen, dass diese Steine immer da sind. Für jeden von uns. Je klarer das ist, je selbstverständlicher, desto leichter können wir diese auch aus dem Weg räumen, umgehen oder einfach in Ruhe warten und Energie sammeln, bis wir diese Hürden überwinden. Schritt 2 ist ein Punkt, bei dem Ruhe und Gelassenheit ganz zentral sind.

Schritt 1: Wie weit sind schon gekommen ? Sind wir schon da ? Nach einer Weile ist die neue Routine, die wir in Schritt 3 und 4 erarbeitet haben, zum Alltag geworden. Aus der halben Stunde pro Woche sind vielleicht zwei Stunden geworden. Das Tempo hat sich erhöht, das Ziel, die Wolke 7, ist näher gerückt. Jetzt ist Zeit, um über unsere eigene Schulter zu schauen: wo bin ich losgestartet ? Was habe ich schon erreicht ? Welche Hürden habe ich dabei genommen ? Der Coach, der Trainer, der Buddy, der Freund, der Dich begleitet, kann es sagen, denn er hat es sich gemerkt. Falls wir es einmal vergessen sollten 😉

Und jetzt ist es an der Zeit, uns auf unsere eigene Schulter zu klopfen.

Bravo – wir sind großartig !

Geschafft ! 4 Schritte in Richtung Wolke 7 sind getan. Das Glück ist da ! (Bild: piqsels)

Coach Leo´s Tipp:

Hindernisse zu überwinden fühlt sich erst dann großartig an, wenn wir es geschafft haben. Deswegen ist es ratsam und sehr schlau, für solche einen Experten mit ins Boot zu holen, der unser Lebensziel mitträgt. Dieser Partner kann uns auch in schwachen Zeiten mit seiner Expertise sanft in die richtige Richtung lenken, mit viel Gefühl und Kraft,

das rät Euch Eure

Leo

Ihr seid auf der Suche nach einem Coach, dem Ihr wirklich vertrauen könnt ? HIER seid Ihr richtig – auf dem Weg in 4 Schritten zu Wolke 7.


Text: Mag. Waltraud Leobacher, Coach und Kommunikationswissenschafterin

Bilder: piqsels

15.07.2020

Ab dem 02.06. ist das Studio wieder geöffnet

Bitte folgende Maßnahmen beim Betreten beachten:

  • Mundschutz beim Betreten des Studios
  • Hände im Eingang desinfizieren
  • Wenn möglich, schon in Trainingsbekleidung erscheinen
  • Handtuch mitbringen
  • Bitte Abstand halten
  • Nach dem Training Matte und Kleingeräte desinfizieren

Ich freue mich auf Euch alle ! GSUNDe Grüße – Eure Leo Coach

Auf einen wunderbaren Neuanfang im Freiraum-Studio Mattsee !
Bild: Birgit Probst Photographie(c)

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