Gastritis

Das Feuerwerk in Deinem Magen oder: sauer macht nicht immer lustig

Bild: piqsels + PXFuel editedbyleo

In der westlichen Welt leidet geschätzt fast die Hälfte der über 50-Jährigen an einer chronischen Gastritis. In 80-90% der Fälle ist dies die Gastritis Typ B. Häufig bemerken wir diesen Krankheitsverlauf der chronischen Entzündungen jedoch gar nicht.

Im Magen herrscht ein sehr saures Milieu. Das sauerste im ganzen Körper. Das muss so sein, weil im Magen ein großer Teil der Verdauung passiert, und durch dieses saure Klima können die Nährstoffe umgewandelt werden in den Verdauungsbrei, der dann in die weiteren Stationen – wie Dickdarm und Dünndarm – wandert. Was aber passiert, wenn´s uns zu sauer aufstößt ?

Was ist Gastritis ?

Gastritis ist eine Entzündung der Schleimhaut des Magens. Die Magenschleimhaut ist eine Schicht, die den Magen auskleidet. Diese bildet unter anderem die Magensäure. Die Magenschleimhaut schützt daher die Magenwand vor der Magensäure.

Warum erkranken wir an Gastritis ?

Im Verdauungstrakt gibt es Millionen von Bakterien, er ist eine eigene Welt, und jeder Mensch hat seine individuelle Bakterien-“Herde“. Diese heißt in der Fachsprache Darmflora. Je nachdem, was wir essen, wie wir diese Bakterien füttern, entwickelt sich diese Herde über die Jahre. Ob wir eine gute Verdauung haben, das heißt, den Nahrungsbrei leicht verstoffwechseln können, oder uns der Bauch immer wieder zwickt nach dem Essen, kann tatsächlich oft auch vererbt werden, also genetisch bedingt sein.

Geben wir unserer „Bakterien-Herde“ zum Beispiel viel Zucker, werden die Zucker liebenden Bakterien sich vermehren und nach immer mehr und mehr Zucker schreien. Das gleiche geschieht mit Hefe, was erklärt, warum der Bauch von Biertrinkern im Alter immer größer wird.

Bild: PXFuel

Umgekehrt funktioniert das Verdauungssystem natürlich genauso. Je mehr frisches, basisches, also vegetarisches, Gesundes wir dem Darm geben, desto besser und leichter arbeitet er.

Auslöser einer Gastritis

  • Stress
  • Säure bildende Nahrung und Getränke
  • Starker Konsum von Lebensmitteln, die den Magen reizen, wie Kaffee und scharfe Gewürze
  • Lebensmittelvergiftungen
  • Strahlentherapie
  • Verschlucken von Säuren oder Laugen
  • Körperliche Belastungen, z. B. Langzeit-Beatmung, Kreislaufschock, Schädel-Hirn-Trauma
  • Verbrennungen
  • sogar Leistungssport (Runner´s Stomach)

Bild: PXFuel

Nun gibt es Bakterien, die wir entweder zu wenig füttern, oder die aus anderen Gründen auf einmal verschwinden. Wenn manche Bakterien also nicht mehr ihre wichtige Arbeit tun können, kippt das saure Milieu im Magen. Jmgekehrt kann es sein, dass ein aggressives Bakterium für zu viel Säure in der Magenschleimhaut sorgt. Der Magen kann zu sauer werden, nach oben steigen, und diese Säure spüren wir. Wir sprechen dann vom übersäuerten Magen. Dieses Gefühl kann sich anfühlen wie Brennen, wie ein Druck hinter dem Brustbein, es kann sogar ausstrahlen bis ins Herz. Deswegen ist es oftmals gar nicht so einfach festzustellen, woran wir da jetzt leiden. Auch der Hausarzt kann nur durch viel gezielte Fragen feststellen, worum es sich handelt. Je genauer wir ihm antworten können, desto besser für den Arzt. Das bedeutet für uns, dass wir auch einmal für uns erspüren müssen, worum es sich eigentlich handelt.

Bild: publicdomainpictures.net

Wenn wir durch Fragen nicht mehr feststellen können, ob es sich um Gastritis handelt, kann eine Gastroskopie Abhilfe bei der Diagnose schaffen.

Wie kann eine Gastritis denn noch festgestellt werden ?

Die häufigste Art der Untersuchung ist die Gastroskopie. Bei dieser werden Gewebeproben der Magenschleimhaut entnommen und untersucht.

Welche Rolle spielt denn der Magen beim Essen ?

Hier sehen wir ein Bild, das deutlich zeigt, wohin unser Essen wandert. Nachdem es durch die Speiseröhre gerutscht ist, landet es gleich im Magen. Der Magen ist also die erste Station auf der Reise durch unser Verdauungssystem. Wie wir schon gelernt haben, herrscht hier das sauerste Klima des Körpers.

Bildquelle: Creative Commons Wikipedia

Akute oder chronische Gastritis

Bei der akuten Gastritis haben wir oftmals Bauchschmerzen, Schmerzen im Oberbauch oder einen Druck in der Magengegend. Dies geschieht, wenn wir etwa zu viel oder zu stark Säure bildende Speisen gegessen haben.

Typische Schmerzen und Symptome bei der akuten Gastritis:

  • Schmerzen, die nach dem Essen zunächst besser werden und später wieder heftig werden
  • Teerstuhl
  • Bluterbrechen
  • Anämie oder Blutarmut, verursacht durch Blutungen aus der erkrankten Magenschleimhaut

Die chronische Gastritis ist eine dauerhafte Erkrankung der Magenschleimhaut über Wochen und Monate.

Typische Schmerzen und Symptome bei der chronischen Gastritis:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • dunkel-wässriger Durchfall
  • Erbrechen

Ursachen einer chronischen Gastritis

Die häufigste Ursache ist die Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori.

  • Alkoholkonsum
  • Nikotinkonsum
  • Medikamente (wie Aspirin, nichtsteroidale Entzündungshemmer)
  • Schnelles, hektisches Essen
  • Schwere Erkrankungen
  • Verletzungen
  • Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen
  • Strahlentherapie
  • Psychische und physische Belastungen – Ärger, Aufregung, Trauer, Sorge, Depression…

Welche Arten von Gastritis gibt es ?

Je nachdem, wie die Entzündung in der Magenschleimhaut entsteht, unterscheiden wir sechs Arten dieser Krankheit:

  • Typ A – Gastritis
  • Typ B – Gastritis
  • Typ C – Gastritis
  • Typ D – Gastritis
  • Typ R – Gastritis

Die Typ A- Gastritis ist eine Autoimmunkrankheit. Das bedeutet, der eigene Körper bekämpft eine Körperregion, indem er Antikörper bildet. In diesem Fall greifen die Antikörper die Säure produzierenden Zellen der Magenschleimhaut an. Warum, ist noch nicht geklärt. Die Magenschleimhaut hat also nicht mehr genügend Zellen zur Verfügung. Dadurch sinkt der pH-Wert in dieser, und das macht den Magen noch saurer. Wir sprechen von Übersäuerung. Dadurch wiederum kann das Vitamin B12 nicht verstoffwechselt werden, und daher kann es hier zu einem Vitamin B12-Mangel kommen.

Bei der Typ B-Gastritis handelt es sich um eine Infektion durch das Bakterium Helicobacter pylori.

Bild: Wikipedia Commons, Link Von Yutaka Tsutsumi, M.D.Professor Department of Pathology Fujita Health University School of Medicine

So sieht der Helicobacter pylori aus, der in der Magenschleimhaut angesiedelt ist

Generell ist die Infektion mit diesem Bakterium mit weltweit etwa 50 % die häufigste chronische bakterielle Infektion. Bis heute ist die Übertragung des Helicobacter pylori ungeklärt. Mittels Magenspiegelung, Zwölffingerdarm-Spiegelung und neuerdings auch Atemtests kann dieses Bakterium festgestellt werden.

Um diesen Keim zu eliminieren, ist die Gabe von speziell dosierten und mit Antibiotika kombinierten Medikamenten erforderlich.

Die Typ-C-Gastritis ist eine Magenschleimhautentzündung, die durch chemische Reize verursachte worden ist, wie Schmerzmedikamente oder Gallenflüssigkeit bei Gallenrückfluss aus dem Zwölffingerdarm in den Magen. Wenn wir Patienten haben, die an der Galle operiert worden sind, ist diese Erkrankung wahrscheinlich. Auch Lebensmittelvergiftungen, Alkohol- und Nikotinkonsum begünstigen diese Erkrankung.

Die Typ D-Gastritis ist eine Erkrankung durch seltene Erreger. Sie ist unterteilt in mehrere Sonderformen, wie die Morbus-Crohn-Gastritis und die kollagene Gastritis. In diese Kategorie fällt die Gastritis nach schweren Erkrankungen und Unfällen.

Die Typ-R-Gastritis kann als Folge entstehen, wenn wir häufiges Sodbrennen haben. Diese Art der Gastritis kann schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen.

Kann eine Gastritis von selbst heilen ?

Eine Gastritis heilt in vielen Fällen ohne Schäden. Nur in seltenen Fällen kann es zu Magengeschwüren und als Komplikation eines Geschwüres zu Magenblutungen und einem Magendurchbruch oder Magenkrebs kommen.

Bild: pixabay

Wie können wir selbst eine Gastritis heilen ?

Eine akute Gastritis heilt meist von alleine und folgenlos aus, wenn wir zunächst ein bis zwei Tage fasten und dann einige Tage auf Schonkost umsteigen, wie z. B. Tee, Haferschleim und Zwieback. Des weiteren ist während der Schonkost Bettruhe empfehlenswert.

Bild: piqsels

Zusätzlich kann die Gabe von Medikamenten helfen, überschüssige Magensäure zu reduzieren oder die Gastritis auslösenden Bakterien zu vernichten.

Bild: piqsels

Die geliebte österreichische Mehlspeise am Nachmittag müssen wir im Falle von Gastritis wohl eine Weile vom Speiseplan streichen.

Was machen wir konkret mit unserem Pflegebedürftigen im Fall von Gastritis ?

  • Meiden von Alkohol, Nikotin und Kaffee
  • Bei der akuten Gastritis: Fasten, kurz Schonkost, kombiniert mit 1-2 Tagen Bettruhe
  • In Absprache mit dem behandelnden Arzt die Einnahme von Säureblockern
  • Bei Typ A – Gastritis Vitamin B12-Präparate im Bedarfsfall
  • Bei Typ B – Gastritis: Antibiotikatherapie mit Atemtest, um den Therapieerfolg zu überprüfen

Bild: piqsels

Ab ins Bett mit der Wärmflasche – eine gängige Praxis bei Bauchschmerzen


Stress ist ein wesentlicher Auslöser von Gastritis. Hier sind wir als Trainer und Coaches gefragt, zu beruhigen. Wir können beobachten und erkennen, was stresst und gemeinsam die stressende Situation analysieren. Es könnte schon helfen, sich einen Tag in der Woche home office auszuverhandeln. Wenn die Wahl auf Schonkost oder Fasten fällt, finden wir im Gespräch heraus, was gut tut. Wenn es am Nachmittag keine Mehlspeise mehr gibt, könnte ein zuckerarmes Kompott das Richtige sein,

damit uns diese Krankheit nicht mehr sauer aufstößt, das rät Euch

Eure Leo Coach

Mag. Waltraud Leobacher

HIER Termin für Personal Training vereinbaren


Bibliographie:

Bild Gastritis Wikipedia Magen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stomach_colon_rectum_diagram-en.svg, 20.07.2020

https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/gastritis/behandlung-einer-gastritis/ , 21.07.2020

https://de.wikipedia.org/wiki/Gastritis , 21.07.2020

Du hast 3 Wünsche frei

Die gute Fee aus dem Märchen – gibt es sie wirklich ?

oder: LEOS 7 STUFEN AUF DIE WOLKE 7

Wenn Euch jemand bittet, 3 Wünsche zu nennen – was würdet Ihr antworten ?

Stellt Euch vor, auf einmal taucht eine gute Fee auf. Sicher stellt sich jeder von uns diese ganz individuell vor. Es kann auch der Dschinni, sein, wie der Geist aus Aladin´s Wunderlampe heißt, der auf 3 x Reiben an der Lampe erscheint. Oder kennt Ihr Tinkerbell von Peter Pan ? Lieblich und reizend anzusehen, kann sie trotz ihres niedlichen Erscheinens ganz schön hart werden, wenn sie merkt, etwas läuft aus dem Ruder.

Wie immer wir uns unsere Fee, unseren Geist aus der Flasche auch vorstellen: Wünschen geht dem Handeln voraus. (Bild: PXFuel)

Jetzt steht also diese gute Fee, oder dieser gute Geist vor Euch und stellt Euch die berühmte Frage:

Wenn Du drei Wünsche frei hättest – welche wären das?“

Also überlege. Was ist Dir denn wichtig im Leben ? Was Du schon hast, brauchst Du Dir nicht zu wünschen. Das ist einmal eine ganz gute Nachricht, denn wir vergessen ganz gerne, das zu würdigen, was wir schon Gutes haben. Stimmt´s ? Ja, stimmt, brummelst Du vielleicht in Dich hinein. Tinkerbell würde Peter Pan mit ihrem kleinen Sternstäbchen schon wieder eins überziehen !

Bild: piqsels

Gut, Du hast vielleicht schon den Lieblingsmenschen an Deiner Seite. Sowieso ein Haupttreffer im Leben. Oder bist Du single, und hast Dir dafür ein schönes, selbstbestimmtes Leben geschaffen ? Damit bist Du am Puls der Zeit. Bravo. Oder vielleicht warst Du sehr krank, und freust Dich jetzt darüber, wieder gesund zu sein. Denn zugegeben – das ist tatsächlich das Wichtigste von allen guten Wünschen.

Über den Berg sein – das ist ein erhebendes Gefühl und ein großer Schritt Richtung Wolke 7. (Bild: piqsels)

Das Schöne ist – für jeden Wunsch, den Du Dir erfüllst, erscheint ein neuer. So bewegen wir uns immer weiter Richtung Wolke 7. Das mag etwas kitschig klingen. Ich kann es aber auch ganz wissenschaftlich formulieren: alles in der Natur unterliegt dem so genannten „Davis´schen Gesetz“.

Was ist das Davis´sche Gesetz ?

Bildquelle:
Von Maharani303 / Dr. Robert Schleip www.somatics.de – Eigene werkeigene Kreation

Ich gebe zu, dieses Gesetz kommt aus der Humanwissenschaft. Konkret geht es um die Dehnbarkeit von Muskelfasern, von Fasziengewebe. Das ist schließlich mein Kerngeschäft. Über die Jahre habe ich jedoch festgestellt, dass mir dieses Gesetz in allen Lebenslagen hilft. Deswegen möchte ich es Euch nicht vorenthalten.

Das „Davis´sches Gesetz“ besagt, dass wir uns immer weiter entwickeln, wenn wir uns um eine bestimmte Sache kümmern. Es ist grün gefärbt und als „optimales Training“ bezeichnet. Wir können es aber auch „den Weg zu Wolke 7“ nennen !

Nehmen wir unseren Wunsch zum Beispiel. Wenn wir diesen Wunsch hegen und pflegen, wachsen wir mit ihm. Passiert dies nicht, ist uns also nicht bewusst, was wir wollen, und leben wir so vor uns hin, verkümmert dieser Wunsch. Im Davis´schen Gesetz heißt diese Entwicklung dann „Unterforderung“. Es ist auch möglich, zu viel Energie und Druck in die Sache zu investieren. Dann ist das laut Davis eine „Überforderung“.

Die Überforderung bedeutet, wir haben zuviel Energie und Druck in eine gewisse Sache investiert. Das Burnout ist dann nicht mehr weit entfernt. (Bild: piqsels)

Wenn wir eine Tätigkeit einfach so beibehalten, ohne zur richtigen Zeit die richtigen neuen Inputs dazu zu geben, stagnieren wir. Im Davis-Modell heißt dies „Status Quo“, und wie wir sehen können, führt uns auch diese Entwicklung abwärts.

Was sollen wir aus dem Davis´schen Gesetz für uns erkennen ?

Das Bild zeigt – die ideale Kurve, der Weg zu Wolke 7, ist eine stetig, gemütlich nach oben wandernde. Kleine Fehlschläge gehören dazu. Doch wir rappeln uns auf, klopfen uns den Staub von den Schultern, und gehen weiter, Schritt für Schritt. Ab und zu, zur richtigen Zeit, idealweise, wenn es sich richtig anfühlt, geben wir neue Inputs dazu, um uns weiterzuentwickeln.
Ganz oben auf dem Gipfel, wenn wir den Aufstieg aus eigenem Antrieb geschafft haben: ein tolles Gefühl ! (Bild: piqsels)

Das ist ein abstraktes Modell. Wie sieht die Realität denn aus ?

Der Erfolgreiche hat viel mehr Niederschläge erlebt als derjenige, der es irgendwann einmal aufgegeben hat. Der Erfolgreiche ist einfach einmal öfter aufgestanden.

Hindernisse kreuzen stets unseren Weg. Je nachdem, wieviel Energie wir gerade haben, straucheln wir und bleiben einmal liegen – oder steigen gleich über dieses Hindernis hinweg. Oder einfach irgendwann. Wie gesagt, es geht nur darum, einmal öfter aufzustehen als der, der aufgegeben hat.

Hindernisse kreuzen unseren Weg. Oft fühlen wir uns selbst als Hindernis ! (Bild: piqsels)

Warum fühlen wir uns energielos ?

Energie können wir auf viele verschiedene Arten sammeln und im Körper speichern. Wenn es uns gut geht und wir viel Energie haben, brauchen wir darüber nicht einmal nachzudenken. Doch sehr oft ist es eben gerade nicht so, dass Energie im Überschuss da ist. Faktoren wie zu viel Arbeit, die falsche Arbeit, eine belastende private Situation, körperliche Beschwerden entziehen dem Körper Energie, weil wir den Fokus nun auf diese spezielle Situation richten. Also viel von unserer vorhandenen Energie in diese Sache lenken. Oftmals so viel, dass ein Teufelskreis entsteht – und wir bei der oben erwähnten „Überforderung“ landen. Wir wissen, dass eine ständige Überforderung der Weg ins Burnout sein kann. Deswegen bekommen wir so oft Tipps, vom Gas herunterzugehen. Das bedeutet einfach, den Fokus von der speziellen Situation, die uns ärgert, traurig macht oder frustriert, wegzunehmen. Und so kommen wir zu den Tätigkeiten, die uns Energie spenden.

Wie holen wir uns diese Energie ?

Indem wir gezielt Dinge tun, die Energie spenden. Das klingt wirklich sehr platt, hat aber ebenfalls einen wissenschaftlichen Hintergrund. Wie wir im Bild oben sehen, gibt es ein kleines Bild rechts mit dem Titel „homöostatisches Remodelling“. Die so genannte Homöostase ist die automatische Arbeit des Körpers. Der Körper ist 24 Stunden im Reparaturmodus. Wenn dieser merkt, etwas ist kaputt – repariert er es.

Das Wunderwerk Körper ist also immer bestrebt, Heilung herzustellen.

Die Krankheit entsteht erst, wenn der Körper diese Heilung alleine nicht mehr hinbekommt, weil der Fokus über lange Zeit so einseitig auf etwas gerichtet war.

Homöostase heißt also nichts anderes als „Balancieren“. Tatsächlich stellt die Homöostase für den Körper sehr oft einen Drahtseilakt dar, und je mehr „Baustellen“ im Körper auftauchen, desto schwerer wird es, überall heilend zu wirken. Klingt logisch, oder ?

Nehmen wir nun den Fall, dass der Körper alleine die Balance nicht mehr schafft. Was tun?

Wie holen wir uns Lebensenergie ?

Grundsätzlich ist es gut, Dinge zu tun, die wir lieben. Allerdings sind alle diese Dinge nicht immer so gut für den Körper. Nehmen wir die Geselligkeit, das social life.

Social life – in Kombination mit Naturerlebnissen der Gipfel an Gesundheit. (Bild: piqsels)

Wir brauchen es alle, der eine mehr, der andere weniger. Oftmals ist dies aber mit zu viel ungesundem Essen und zu viel Alkohol verbunden, Rauchen macht die Sache auch nicht besser. Das heißt jetzt nicht, dass wir aufhören sollen, uns mit Freunden zu treffen und unser Sozialleben zu leben. Das wäre ein Schritt in die falsche Richtung, denn wir Menschen brauchen einander einfach, und das macht unsere psychische Gesundheit zu einem Großteil aus.

Wenn wir den Körper kurzzeitig überfordern mit Essen und Trinken, also einem Zuviel von etwas, das unserem Körper nicht gut tut, dann müssen wir dem Körper auch wieder Gutes geben, an dem er gesunden kann.

So erhalten wir die Balance – und die Kurve geht konstant, stetig und gemütlich nach oben. In unserem Tempo. Wie wir es brauchen, jeder einzelne von uns.

Mag. Waltraud Leobacher

Schritt 4: Wieviel Zeit nehmen wir uns ? Ein Hauptteil der Arbeit liegt bereits hinter uns. Von Schritt 4 an wird es leichter. Wir überlegen uns, wie oft wir uns in einer Woche, einem Monat einer bestimmten Tätigkeit zuwenden. Dabei halten wir den Ball bewusst flach. Es ist in Ordnung, am Anfang mit wenig Zeit zu beginnen, und diesen Termin mit uns selbst dafür konsequent einzuhalten. Einmal pro Woche eine halbe Stunde ? Perfekt. Aber diese sind so fix, dass wir diesen nicht kurzfristig stornieren für den Geburtstag der Oma, das Date, das langersehnte Treffen mit der Jugendfreundin oder einer Sause. Nein. Dieser Termin ist für DICH.

Wohin möchten wir uns bewegen ? Welche Bedeutung messen wir uns selber dabei bei ? (Bild: piqsels)

Und damit verbunden ist die Frage:

Schritt 3: Wie wichtig bin ICH für mich ? Diese Frage mag erst einmal komisch klingen. Natürlich ist sich jeder selbst der wichtigste, mögen wir uns denken. Andererseits habe ich selber in meiner langjährigen Arbeit als Trainer und Coach eines gesehen: das Scheitern passiert in über 90 % der Fälle beim 4. Schritt . Ja, es stimmt. Schritt 4 trennt die Spreu vom Weizen.

Denn viele, die nicht einmal die halbe Stunde für sich selber in der Woche schaffen, und stattdessen alle möglichen Ausreden haben, sind sich selbst nicht wichtig genug.

Mag. Waltraud Leobacher

Das klingt hart. Aber es ist eine Realität, die ich immer wieder sehe – und bestätigen kann.

Auch hier hilft ein Coach, ein Trainer, ein Experte Deiner Wahl. Er stärkt den Rücken und erinnert uns an die Richtung – den Wunsch auf dem Weg zu Wolke 7.

Ein Coach ist wie ein guter Freund mit einer besonderen Aufgabe: DICH zu Deinem selbst bestimmten Ziel zu bringen. (Bild: piqsels)

Schritt 2: Wie gehen wir mit Herausforderungen um ? Auf dem Weg nach Wolke 7 liegen Steine auf dem Weg. Für uns ist es wichtig zu verstehen, dass diese Steine immer da sind. Für jeden von uns. Je klarer das ist, je selbstverständlicher, desto leichter können wir diese auch aus dem Weg räumen, umgehen oder einfach in Ruhe warten und Energie sammeln, bis wir diese Hürden überwinden. Schritt 2 ist ein Punkt, bei dem Ruhe und Gelassenheit ganz zentral sind.

Schritt 1: Wie weit sind schon gekommen ? Sind wir schon da ? Nach einer Weile ist die neue Routine, die wir in Schritt 3 und 4 erarbeitet haben, zum Alltag geworden. Aus der halben Stunde pro Woche sind vielleicht zwei Stunden geworden. Das Tempo hat sich erhöht, das Ziel, die Wolke 7, ist näher gerückt. Jetzt ist Zeit, um über unsere eigene Schulter zu schauen: wo bin ich losgestartet ? Was habe ich schon erreicht ? Welche Hürden habe ich dabei genommen ? Der Coach, der Trainer, der Dich begleitet, kann es sagen, denn er hat es dokumentiert. Falls wir es einmal vergessen sollten 😉

Und jetzt ist es an der Zeit, uns auf unsere eigene Schulter zu klopfen. Bravo – wir sind großartig !

Geschafft ! 7 Schritte in Richtung Wolke 7 sind getan. Das Glück ist da ! (Bild: piqsels)

Coach Leo´s Tipp:

Hindernisse zu überwinden fühlt sich erst dann großartig an, wenn wir es geschafft haben. Deswegen ist es ratsam und sehr schlau, für solche einen Experten mit ins Boot zu holen, der unser Lebensziel mitträgt. Der Trainer oder Coach kann uns auch in schwachen Zeiten mit seiner Expertise sanft in die richtige Richtung lenken, mit viel Gefühl und Kraft,

das rät Euch Eure

Leo

Ihr seid auf der Suche nach einem Coach, dem Ihr wirklich vertrauen könnt ? HIER seid Ihr richtig – auf dem Weg in 7 Schritten zu Wolke 7.


Text: Mag. Waltraud Leobacher, Coach und Kommunikationswissenschafterin

Bilder: piqsels

15.07.2020

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